Ab Freitag starten wir mit Federweisser!

Zwar ist schon seit gut 10 Tagen allerorten ‘Neuer Wein’ oder ‘Federweisser’ in den Regalen. Hier handelt es sich jedoch um frühreifende Sorten, die für den Qualitätsweinbau nicht geeignet sind. Wer es sich reinpfeifen will: gerne. Unser Ding ist es aber nicht…
Wir warten immer, bis wir auf Partien aus Gewürztraminer oder Muskateller zugreifen können. Da ist dann wirklich ‘Traubenlimo’ im Glas, mit betörendem Dut nach Blumen und einen Korb voller Früchte.
 

Nur begrenzt verfügbar!
Das Warten hat ein Ende – diese Woche können wir endlich auf die Sorte Morio Muskat setzen. Angebaut beim ‘Gut von Beiden’ in der Südpfalz. Philipp Müller und Jochen Laqué sind aktuell im 2. Jahr der Umstellung auf Biologischen Anbau. Morio-Muskat wurde 1928 von Peter Morio aus den Sorten Sylvaner und Gelber Muskateller gekreuzt. Eine recht interessante Rebsorte, die leider vom Aussterben bedroht ist. Wir greifen auf diese Sorte zu, solange sie verfügbar ist. In der Regel schaffen wir das nur 1-2 mal in der Lesezeit. Daher sollte ‘Zögern’ und ‘Abwarten’ eher ein Fremdwort für Sie sein. Sofern Sie auf wirklich tollen Federweisser ‘stehen’ 😉 

Einmal tanken, bitte!
Sie bekommen den Federweissen bei uns nur im Kanister zu 2 oder 3 Liter Inhalt. Diese Kanister sind mega praktisch, lassen sie sich doch für den Transport fest verschliessen. Im Kühlschrank hingegen nehmen sie nur wenig Platz weg. Den Deckel dabei nur leicht aufsetzen, damit das Co2 entweichen kann. Wem ein Plastikkanister zu suspekt ist, darf gerne sein eigenes Gefäss mitbringen; wir zapfen dann direkt in ihr Gefäss. (Hinweis: hierbei sind Sie dafür verantwortlich, dass das Gefäß hygienisch einwandfrei ist.) Sie können bspw. alte Weinflaschen mit Drehverschluss verwenden. Kleines Loch oben in den Verschluss stechen, und so können auch hier die Gärgase entweichen. Wussten Sie es: selbst mitgebrachte Behältnisse können Sie super mit einer Tablette ‘Gebissreiniger’ reinigen.

Das kostet der fruchtige Spass: Literpreis inkl. USt. € 3,80

Pfand Kanister 2l: € 3,00/ Pfand Kanister 3l: € 4,00
Natürlich befüllen wir auch Ihre mitgebrachten Kanister/ Flaschen/ Schläuche.
Hinweis: Für Großabnehmer haben wir einen 20L  Kanister mit Zapfhahn (Pfand Kanister: € 20,00)

Sie müssen vorbestellen!
Freitag früh, bevor der Hahn kräht geht’s in die Pfalz um frisch aus dem Kühltank zu zapfen. Mittags ist dann Ihre Bestellung hier bei uns zapf- oder abholbar!
Durch aktives Kühlen können Sie die Gärung persönlich steuern: anfangs schmeckt der ‘Morio’ fast wie Limo; diesen Zustand können Sie durch Lagerung im Kühlschrank gut um einige Tage verlängern. Ansonsten können Sie den Federweisser über die verschiedene Gärstadien ca. 10-14 Tage genussvoll geniessen. Irgendwann haben Sie dann halt einen unfiltrierten, leicht herben Wein (der mitnichten übel schmeckt!).

Bestellen können Sie telefonisch oder auch gerne per mail

Küchengeräte im Kundenauftrag zu verkaufen

Wir haben im Kundenauftrag folgende Küchenhelfer zu verkaufen:

A) Einbau-Kompakt DampfbackofenC18FT34N0B/05 der Fa. NEFF
-Vorführgerät aus einer Küchenausstellung; wenig gebraucht. Funktioniert OHNE Festwasseranschluss mit einem Wassertank-
Kompaktdampfbackofen mit 13 Beheizungsarten:
CircoTherm®, CircoTherm® sanft, Ober-/Unterhitze, Ober-/Unterhitze sanft, Thermogrill, Großflächengrill, Kleinflächengrill, Pizzastufe, Brotbackstufe, Unterhitze, Sanftgaren, Vorwärmen, Warmhalten
€ 990,– Abholpreis (Neupreis knapp € 2800,–)
Das Gerät hat eine Einbauhöhe von 45cm und ist daher für eine 60cm Standardeinbauhöhe ideal zu kombinieren mit:

B) NEFF Einbau Wärmeschublade 14 cm Edelstahl N17HH01
-Vorführgerät, bisher nur zum Tassenwärmen verwendet. 4-stufige -Temperaturwahl, vom Tellerwärmen bis hin zum Sanftgaren von Fleisch.
Garraumvolumen: 20 l
Beladung bis 25 kg
Max. Beladung Espresso-Tassen: 64 Stck oder Max.
Beladung Teller (26 cm): 12 Stck
5 Funktionen: Teig gehen lassen, Auftauen von emfpindlichen Speisen, Getränke und Speisen warm halten, Sanftgaren, Vorwärmen von Geschirr
Temperaturregelung in 4 Stufen: von ca. 40 °C – 80 °C (Glasoberflächentemperatur)
Grifflos mit push&pull Öffnung
€ 350,– Abholpreis (Neupreis knapp € 800,–)
Beide Geräte zusammen für € 1200,– (im Kundenauftrag, kein MwSt.-Ausweis!)

COVID-19: wie gehen wir damit um?

Es sind besondere Zeiten: viele Fragen, Verunsicherung und einschränkende Maßnahmen prägen aktuell das Miteinander in der Gesellschaft. Gesundheitliche, berufliche, soziale und gesellschaftliche Fragestellungen werden sicherlich weiterhin das turbulente Jahr 2020 prägen:

🥂 Unser Betrieb ist sowohl für die gewerblichen wie auch die privaten Kunden ganz regulär geöffnet.
🥂 Wir beobachten die Kundenfrequenz sehr sorgfältig; wir erwarten einen respekt- und verantwortungsbewussten Umgang miteinander.
🥂  Bitte halten Sie respektvollen  Abstand zueinander. Wir behalten uns eine Zutrittsregelung für den Fall vor, dass der gebotene Sicherheitsabstand nicht gewährleistet ist.
🥂 Wir stigmatisieren nicht: Kunden mit Erkältungs- oder Schnupfensymptomen sind nicht automatisch Infektionsträger oder Covid-19 Patienten. Sie sind daher genauso herzlich Willkommen – der Mund-Nasen-Schutz sollte auch hier obligatorisch sein.
🥂 Veranstaltungen, die eine noch nicht abschliessend bewertete Gefahr betreff ‘Übertragung via Aerosole’ bedeuten könnten (Indoor-Veranstaltungen mit keinem/ geringem Frischluftaustausch), sind bis auf Weiteres nicht zu realisieren.
🥂die Grillseminare mit Metzgermeister Peter Kraus sind komplett in das Jar 2021 verlegt – eine Nutzung der Räume der Metzgerei ist aus hygienischen & vorbeugenden Gründen nicht möglich.
🥂 Bezahlen Sie bei uns ganz so, wie Sie wollen: Bargeld, girocard, kontaktloses Apple Pay – alles ist möglich.
🥂 ‘Halte Distanz’ so lautet das Motto der Stunde! Aber lassen Sie dabei Ihre sozialen Kontakte nicht komplett einschlafen. Machen Sie Alles eine Nummer kleiner, entspannter, ruhiger:
+ vermeiden Sie die ‘Stosszeiten’ bei Ihren Einkäufen.
+ Folgen Sie nicht dem ‘Herdentrieb’ und nutzen Sie bitte auch kleinere Händler, Bäckereien, Metzgereien, Bauernläden usw. Auch diese halten gerade den Dampfer mit großem Engagement am Laufen.
+ Zudem freuen sich die Angestellten in Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten garantiert über etwas weniger Publikumsfrequenz & Stress…
+ Nutzen Sie die Möglichkeit – im Rahmen der Vorgaben – um gerade hier im ländlichen Bereich durch Spaziergänge Ihr Immunsystem zu stärken und den ‘Kopf frei’ zu bekommen.
🥂Wenn Sie es wünschen, liefern wir Ihnen Weine an die Haustür. Oder wir stellen Ihnen Ware zur Abholung bereit; ein paar Schritte an der frischen Luft sind auch in nicht-Corona-Zeiten nicht das Verkehrteste 😉
Sind die Distanzen größer, übernimmt UPS seit Jahren einen guten Job für uns!
🥂 übernehmen Sie Verantwortung – erwarten Sie nicht dass Ihnen Politiker, Behörden, Experten, Journalisten oder etwa Ihr Winzer oder Weinhändler alle Fragen beantworten kann oder Ihnen Entscheidungen abnehmen wird.
🥂 Wir beobachten tagesaktuell die Entwicklungen und passen uns flexibel und kreativ an. Bitte bedenken Sie: durch die respektvolle Distanz, bekannte Vorsorge bei Hygiene, das Vermeiden von großen Ansammlungen und dem gesunden Menschenverstand haben wir eine drohende Katastrophe in nur wenigen Wochen entschärft.

Taste.In.

Bekanntlich ist ja seit einigen Wochen nichts mehr so, wie es mal war. Am 7. März hatten wir unser letztes ‘stationäres’ Weinseminar, bereits mit Teilnehmerlisten zur eventuellen Nachverfolgung versehen. Es dauerte nur noch wenige Tage, und Deutschland stand still: Messen, Veranstaltungen, Tastings – allesamt auf Permafrost gelegt.
Aktuell boomt der Markt für ‘video tastings’, auch wir haben dieses Modul bereits durchgeführt. Ganz nett, eine gute Ergänzung – aber ein kompletter Ersatz für das stationäre tasting? Wo man Menschen live & in Farbe erlebt? Ich habe da meine Zweifel…
Aus diesem Grunde haben wir uns überlegt, wie ein Tasting in Zeiten von Corona aussehen könnte. Ein Tasting, dass den Hygiene-Empfehlungen entspricht, aber nicht das Gefühl vermittelt man wäre gerade in der Notaufnahme eines Krankenhauses… Nein, es muss ein teasting sein, wo feedback und reale Interaktion möglich ist.
Unsere Idee: wir machen ein taste.in. Draussen, bei uns im Hof, wo Frischluft herrscht. Jeder ist inzwischen so vernünftig, dass sie/er weiss, was Sicherheitsabstand bedeutet. Dafür brauchen wir kein Flatterband, sondern nur den gesunden Menschenverstand (und evt. eine 1,50m Schablone). Wir halten die Gruppengröße klein. Es wird daher nur mit Anmeldung funktionieren. Wir werden verschiedene Weine kurz & knapp vorstellen, ohne Chi-Chi und Brimborium. Wir werden Teilnehmerlisten führen, um für den Fall des Falles informieren zu können. Wir möchten kein Motto ‘Vernunft statt Genuss’. Wir möchten, dass Genuss & Vernunft partnerschaftlich & gleichberichtigt miteinander funktionieren. Und wir sind sicher: gemeinsam mit Ihnen funktioniert das!

Erster Termin: Mittwoch 20. Mai 2020 – 18-19 Uhr
Thema: Weingut Ilonka Scheuring – Franken
6 Weine von einer unkonventionellen Newcomerin aus Margetshöchsheim.
Preis: € 19,00/ Person. (max. 8 Teilnehmer)

Endlich wieder Wein aus Italien!

Über unsere Agentur in Südtirol, einer ebenfalls stark betroffenen Covid-19 Region, konnte endlich wieder eine wunderbare Palette Wein spediert werden. Hoffentlich ein Zeichen einer beginnenden und nicht mehr enden wollenden Normalität…

Bekannt und bewährt:
Piemont: ‘La Raia’ Gavi DOCG aus Demeter-Anbau: kräuterwürzig, schmelzig, subtil, eigenwillig & elegant. € 10,90/ 750ml

Abruzzen: ‘Filare’ Trebbiano d’Abruzzo DOC: feine Mineralität, schmelzig, schöne Säure, leichte Aprikose. Feiner Wein! € 7,90/ 750ml (Bio)
Der rote ‘Vignaquadra’ Montepulciano mit perfektem Holzeinsatz ist nun als Folgejahrgang 2015 verfügbar (€ 10,90).

Sardinien: der absolute Geheimtipp für sardische Weine heisst Antonella Corda! 3 Weine, immer hoch dekoriert, nicht ganz günstig aber jeden Euro-Cent wert. In der Bio-Zertifizierung. Nuragus di Cagliari als sardische Weissweinspezialität zu € 10,90, der unfassbare Vermentino (3 Gläser im Gambero Rosso) zu € 12,90 und der rote Cannonau aus dem Stahltank für € 14,90. Alle drei unfassbar lecker, elegant, präzise und absoluter Genuss!

In der Rubrik ‘neue Weine’:

Vom Gardasee überraschen direkt 4 Weine des Agriturismo-Betrieb ‘La Presa’.
Garganega IGP besteht aus der ‘Soave-Traube’, wird jedoch ausserhalb der DOC-Zone Soave östlich von Verona vinifiziert, daher nur ‘Indicazione Geografica Protetta’. Schön schmelzig, feine Bittertöne.
Der ‘Bianco di Custoza’ ist quasi der Nachbar des Lugana und überzeugt durch seine Ausgewogenheit. Traditionell immer als ‘gemischter Satz’ angebaut, vereint dieser Wein die Stärken aus Trebbiano di Lugana, Friuliano, Garganega, Pinot Bianco, Chardonnay und Welschriesling. Für mich spannender als ein ‘Lugana’
Vom Gardasee dürfen natürlich auch kein Bardolino und das Pendant in Rosé, der wundervolle Chiaretto fehlen. Weniger die Gerbstoffe stehen hier im Vordergrund, vielmehr die Fruchtigkeit, die leicht floralen Noten und diese wunderbare Leichtigkeit. Wichtig: auch den roten Bardolino trinkt man leicht gekühlt bei 14°. Alle Weine kosten jeweils € 7,50

In den Marken finden wir einen weiteren sommertauglichen Rotwein: der ‘Rosae’ Lacrima di Morro d’Alba DOC: sehr florale Noten nach Rosenblüte und Veilchen, Kirsche. Wunderbar saftig mit toller Säure, extrem originell! € 8,90

Von den Marken wandern wir südlich Richtung Abruzzen und finden dort von der Genosseschaft ‘Colle Moro’ einen tollen, kräftigen Rosé: der ‘Cerasulo d’Abruzzo’ aus Montepulciano-Trauben hat eine feste, kirschrote Farbe, ordentlich Frucht, Struktur und Säure. Saftiger Kandidat und mit € 6,50 herrlich bezahlbar.

Noch etwas südlicher, in Kampanien, finden wir östlich von Neapel die schroffe Gebirgswelt von Irpinia. Erst 2009 wurde das Weingut ‘Villa Raiano’ mit sehr viel Geld gegründet. Knapp 10 Jahre später zahlt sich das Invest aus: vergleichbar Antonella Corda sind auch die Raiano- Weine in den Olymp aufgestiegen. Wir haben die fruchtig-schmelzige Rebsorte ‘Falanghina’ ausgewählt (Preis: € 9,90)

Zurück in den Norden: wir haben einen neuen Produzenten für Lambrusco! Die Cantine Settecani kam im März diesen Jahres unfreiwillig in die Schlagzeilen: ein Tank mit Lambrusco zur Abfüllung schlug leck. Der Wein drang auf bisher noch nicht geklärte Weise in das Wassernetz der Commune Settecani di Castelvetro, mit der Folge dass in einigen benachbarten Häusern Lambrusco aus Wasser- und Duschhähnen lief. Für viele Nachbarn war das größte Problem die Beschaffung von ausreichend Kanistern…
Bei uns kommt der Lambrusco Grasparossa di Castelvetro amabile aber nicht kostenlos aus dem Hahn sondern zu € 6,50 blitzsauber aus der Flasche. Tolles Beerenkompott, herzhaftes Tannin, saftig und frisch ohne Ende!

In Bild und Ton

Corona und das Gebot der sozialen Distanz haben auch uns bewogen etwas ‘digitaler’ zu werden. Wir haben daher einen youtube-Kanal wo wir hin-und-wieder augenzwinkernd ein paar Weine vorstellen.

https://www.youtube.com/channel/UCGSOv7wT4UUhmrFd0eVFXcA

Up-Date II: Grillseminare 2020

Wieder sind wir einen großen Schritt nach vorne gegangen: die Zahl der Neuinfizierten sinkt weiterhin, das öffentliche Leben darf so langsam wieder durchatmen. Wir freuen uns herzlich, dass fast alle Geschäfte wieder öffnen durften und dass sogar die Gastronomie eine realistische Perspektive hat, wieder Gäste bewirten zu dürfen. Dass Alles geschieht jedoch mit Vorsicht und unter Beachtung zahlreicher Maßnahmen, die das Miteinander weiterhin einschränken. Die allseits bekannte Maskenpflicht, Distanzmarkierungen, Desinfektionsmittel hier, Spuckschutz dort… Peter Kraus und ich sind der Meinung, dass unter diesen einschränkenden Massnahmen ein Grillseminar nicht das ist, was es sein soll: ein Event der Ungezwungenheit, der Nähe und des unkomplizierten Austausches. Wie soll Peter stundenlang mit Maske gleichzeitig grillen und so erklären, dass ihr ihn auch versteht? Wie soll eine Weinbar funktionieren, wo zwischen den Flaschen links-wie-rechts 150 cm Abstand ist? Sollen wir 20 einzelne Stehtische aufstellen, an denen keine Kommunikation stattfinden kann? Für uns sind dies keine realistischen Bedingungen. Daher verschieben wir auch das nächste Grillseminar vom 14. Mai auf einen späteren Termin. Neuer Termin ist Mit. 26. August 2020. Wir sind uns sicher, dass wir weiterhin von Woche-zu-Woche enorme Forstschritte machen werden – somit sind wir uns komplett sicher, dass die Grillsaison 2020 noch stattfinden wird. Es wäre für uns ein Leichtes, komplett auf 2021 zu verschieben – aber wir haben uns darauf gefreut, ihr habt euch darauf gefreut. Wir werden daher Alles dafür tun, dass wir diese Freude noch realisieren können!

Up-date Grillseminare 2020

Mit großer Erleichterung stellen wir fest, dass sich all’ die engagierten Bemühungen und Schutzmassnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus positiv auswirken. Bereits seit dem 9. März sinkt laut Robert Koch Institut der ‘Reproduktionskoeffizient’, also die Ansteckungsrate, kontinuierlich.
Mit positiven Optimismus schauen wir daher in die Zukunft und hoffen die Grillseminare mit Metzgermeister Peter Kraus -wenngleich zeitlich verzögert- durchführen zu können. Selbstverständlich steht für uns Alle Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein im Vordergrund: sämtliche zu den jeweiligen Veranstaltungsdaten gültigen Empfehlungen & Erlasse haben absoluten Vorrang. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir die Seminare evt. kurzfristig anpassen müssen – besten Dank!
NEU Grillseminar 1: das Grillseminar vom 28. April wird auf den 23. Juni 2020 verlegt; Karten & Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.
Grillseminar 2 am 14. Mai: aktuell keine Verlegung; ein up-date hierzu wird es am 4. Mai geben.
Sämtliche weiter im Jahr geplante Termine bleiben aktuell unverändert!

Unter dem Motto ‘Man muss mit Allem rechnen – auch mit dem Guten’ freuen wir uns auf eine hoffentlich doch noch erfolgreiche Grillsaison 2020!


Spanien: wuchtig & elegant

Hier ein Paar, mit ‘gleichem Stammbaum’ – und dennoch grundverschieden. Der gleiche Stammbaum: die beiden Rotweine entstammen beide der Handschrift von Weinmacher Tomàs Cusiné. Als früherer Weinmacher von Castel del Remei startete der Katalane Cusiné 2003 sein eigenes Weinprojekt. Besonders in den für uns nicht so bekannten Weinbauregionen wie Conca de Barbera oder Costers del Segre schuf er über all’ die Jahre Weine, die heute fester und geliebter Bestandteil unserer Trinkkultur sind. Der ‘Vilosell’ aus ‘Ull de Lebre’ (Tempranillo) Syrah und Garnaxta ist ein tief-tintiger Wein mit perfektem Ausbau in französischen Barrique. Dunkele Schokolade, Lakritz, Graffit und viel rote Beerenfrucht machen diesen Wein zu einem wuchtigen Wein, der aber nie satt oder müde macht. Ein Wein für Bordeaux-Trinker!
Grundverschieden hingegen der ‘Cara Nord’, ein Wein eher für die ‘Burgunder-Freaks’. Im Anbaugebiet ‘Conca de Barbera’, auf 800 Meter Höhe findet man ein Terroir, als würde man das Priorat und das Montsant auf einen Flecken verdichten. Sehr mineralische Böden, Schiefer, Granit und Grauwacke. Syrah, Ganaxta und die lokale Sorte Garrut bilden einen wunderbar mineralisch-eleganten Wein ab, der fast schon an Weine vom Ätna erinnert. Kühle Eleganz am Gaumen, ein wunderbarer Begleiter zu gegrilltem Lamm-Carrée.
Beide Weine sind 2016er; der ‘Vilosell’ kostet € 12,50, der ‘Cara Nord’ hingegen € 10,90. In der Qualität – und im Vergleich zu Priorat & Co. absolute Preis-Leistungs-Kracher!

Spanien: lecker und unkompliziert

Nicholas Hammeken gründete die Kellerei ‘Hammeken Cellars’ 2006. Die Kellerei ist groß. Sehr groß. Und eine große Stärke dieser sehr großen Kellerei ist es, einfach nur leckere Weine zu produzieren. Die Weine sind stets saftig, von sauberer Frucht, nie seelenlos – und immer wieder: lecker! Aus der Bio-Linie ‘Finca Milena’ eine weisse Cuvée aus Verdejo und einem kleinen Anteil Sauvignon Blanc. Frisch. Saftig. Lecker.
Der Rote als Blend aus Tempranillo/ Merlot/ Syrah auch wieder perfekt vermählt: der Bumms vom Tempranillo, die Blumigkeit des Merlot und die Würze des Syrah. Dazu kurze Passage in gebrauchten Barriques. Da kann man nix kritisieren, weil einfach nur: lecker! Kosten jeweils nur € 6,50 die Flasche und machen wirklich Jeden glücklich.

‘New World’ Weine

Komisch, wir sprechen gerne pauschalisierend von ‘New World’ Weinen -und werfen damit sprachlich alle Weine aus ‘Übersee’ in eine geschmacklichen Topf. Sollte man beispielsweise ‘California’ und ‘New Zealand’ in einem Atemzug nennen?

Wente/ California
Carl H. Wente gründete im Jahr 1883 das Weingut, indem er knapp 20 im Livermore Valley erwarb. 1912 war es sein Sohn Ernest, der Chardonnay Klone von der Universität zu Montpellier in Frankreich erwarb. Man vermutet, dass heute knapp 80% aller kalifornischen Chardonnay Rebstöcke auf dem ‘Wente-Klon’ basieren. Das Livermore Valley befindet sich knapp 1 Autostunde östlich von San Francisco. Das Weingut, das älteste noch rein familiengeführte Weingut der USA, wird heute in 5. Generation betrieben. Typisch amerikanisch ist der Betrieb heute multifunktional aufgestellt: es gibt einen von Greg Norman entworfenen Golfplatz, es gibt einen Wente Wine Club, eine exquisites Restaurant, Tagungs- und Feiermöglichkeiten etc.
Die Top-Range der Weine erreicht mühelos 3-stellige Verkaufspreise. Aber gerade die ‘Gutsweine’ vom winemaker Karl H. Wente machen richtig Spass: sehr sortentypisch, elegant, sehr dezenter Holzeinsatz. Der ‘Morning Frog’ ein wunderbarer, trockener Chardonnay (1g RZ!) mit sehr viel exotischer Frucht auf wunderbar dezenter Holznote. Nicht buttrig, nicht breit, erinnert fast schon an’s Burgund. Und das für € 10,90 die Flasche? Perfekt!
Interessant auch der ‘Riverbank’-Riesling, den wir allerdings nicht im Sortiment führen: mich hat interessiert, wie die Kalifornier den ‘German Riesling’ interpretieren. Pfälzer Style? Rheingau? Oder eher Mosel? Und dann ist es tatsächlich die Mosel-Stilistik, die die Kalifornier nahezu so perfekt ‘kopieren’, dass man glaubt man wäre in Pünderich oder im Ürziger Würzgarten. Verrückt!
Im Sortiment hingegen vorhanden ein Rotwein aus der Zinfandel-Traube. Zinfandel ist eng verwandt mit der italienischen Rebsorte ‘Primitivo’. Und was soll ich sagen: wenn wir auch wieder von ‘Kopieren’ sprechen, dann verneige ich mich vor Karl H. Wente: er kopiert den eleganten, ursprünglichen Primitivo-Stil, wie er vor 20 Jahren noch die große Entdeckerlust für Primitivo in mir ausgelöst hat. Komplett trocken (1g !) und nicht so mit Restzucker auf Gefälligkeit getrimmt wie all’ das was uns seit Jahren aus Süditalien Fruchtsuppen-mäßig überschwemmt. Fast schon burgundisch elegant, zärtliche Noten von Blüte, etwas Kirsche und diese typische Primitivo/ Zinfandelnote nach reifer Feige. Auch hier sind die € 10,90 je Flasche wieder absolut perfekt und genussvoll investiert. Fazit: über Bord mit allen Vorurteilen über ‘amerikanische Weine’: diese Weine können ganz große Eleganz!

Mount Riley – Marlborough
Sprachen wir eingangs pauschalisierend von ‘den’ Überseeweinen, müssen wir uns nun in San Francisco in den Flieger setzen um in knapp 20 (!) Flugstunden (!!) südwestlicher Richtung den Ort Benheim im neuseeländischen Weinbaugebiet ‘Marlborough’ zu erreichen. Auch dieser Weinbaubetrieb befindet sich in Familienbesitz, jedoch mit weitaus geringerer Historie als Wente: erst 1992 wurde die Farm von John Buchanan gegründet. Das Weinbaugebiet liegt am nördlichen Zipfel des Südteil von New Zealand. Benheim befindet sich etwas landeinwärts der berühmten ‘Cloudy Bay’ Bucht. Der Pazifik mit seinem ‘cool climate’ Einfluss ist geradezu prädestiniert für frische, knackige Weissweine. Wer hätte das gedacht, dass wir in Deutschland einmal derart heisse Jahrgänge in Folge haben – und uns nun nach den wirklich (noch) ‘kühlen’ Plätzen in der Weinwelt umschauen müssen…
Wenn man von neuseeländischen Weinen spricht, landet man unweigerlich sofort bei der Rebsorte Sauvignon Blanc. Der ‘Limited Release’ glänzt mit grasig-minzigen Aromen, aber auch deutlichen Noten von Mango und Ananas. Saftig & herzhaft zugleich! Besonders die tolle Länge und Eleganz macht den Limited zu einem deutlich besseren Kauf als es der ‘Basis’-Sauvignon ist ; die € 10,90 sind hier meines Erachtens perfekt investiert.
Sicherlich hätte man neben Sauvignon Blanc eher Chardonnay als nächste Rebsorte im Hinterkopf – aber Pinot Gris? Und doch: der Pinot Gris mit seiner teilweisen Vergärung im Barrique ist wirklich ein Schmeichler vor dem Herrn. Mit 6 g Restzucker nicht komplett trocken, aber super passend zur Säure und zu den Gerbstoffen. Hier sind die 10,90 auch wieder sehr genussvoll investiert. Cheers!

Olivenöl – das könnte eng werden…

Mit viel Glück konnten wir von unserem griechischen Lieferanten noch etwas ‘Aenaon’ Olivenöl aus der Koroneiki-Olive zugeteilt bekommen. Die 750ml Flasche ist bereits nicht mehr lieferbar, mit der 500ml Flasche und dem 5000ml Kanister stehen jedoch ‘kleinere’ und ‘größere’ Alternativen bereit.
Problematisch sind in Zeiten von Corona die Liefer- und Logistikketten – wir vermuten, dass eine Neulieferung nicht vor Ende Mai erfolgen wird.

Mit Forster ins 2. Jahr

Gemeinsam mit der sympathischen Familie Forster geht es bei uns nun mit dem Thema ‘Weine von der Nahe’ ins 2. Jahr. Etwas Wehmut schwingt mit, haben wir uns doch genau vor einem Jahr auf der Messe ‘Prowein’ in Düsseldorf kennen gelernt. Aber auch ohne Messekontakt ist derAustausch intensiv – und die neuen Jahrgänge wurden dann schlichtweg vor Ort in Rümmelsheim probiert. Mit grandiosem Ausblick auf den Burg Layer Schlossberg im Hintergrund. Schlimm ist anders 😉

Auch in 2019 ist die Stilistik wieder ‘typisch Forster’. Junior Johannes legt Wert auf niedrigen Alkoholgehalt, die Weine bleiben lange auf der Hefe, ein gewisser ‘phenolischer Ton’ ist gewünscht. Die phenolischen Stoffe sind überwiegend in Schalen, Kernen und Stielen zu finden und für die Farbe und die Tannin-Struktur verantwortlich sind. Durch eine längere Kontaktzeit des Mostes auf den Schalen ergibt sich so farblich ein intensiverer Ton – wundern Sie sich daher nicht über Gelbtöne in den Weissweinen. Im Geschmack machen sich die Phenole mit einer ganz leichter Würz- und Bitternote bemerkbar, die aber niemals unangenehm wird sondern für Frische sorgt. Positiver Nebeneffekt: durch diese stabilisierenden Bitterstoffe kommen die Forsters mit deutlich weniger Schwefel bei der Füllung aus. Somit haben Sie Weine aus ökologischem Landbau (ECOVIN) mit deutlich geringerer Schwefeldosis. Was will man mehr! Geschmack? Den gibt es bei Forsters obendrauf – tolle, sehr individuelle Stilistik!

Rivaner Nahe QbA 2019: die Rebsorte ist auch als Müller Thurgau bekannt, und für mich ist dies einer der besten trockenen Rivaner in Deutschland – und das mit € 6,90 unfassbar fair bepreist.

Weisser Burgunder Nahe QbA 2019: erinnert mich an Südtiroler Weissburgunder aus den Ende 1990er Jahren. Traumhafte Nase, wie aus dem Lehrbuch. Schöne Würze am Gaumen, feiner Schmelz, sympathische 12% Vol. Braucht Luft. € 7,50

Riesling trocken Nahe QbA 2018: Hier zeigt sich in Perfektion, welches Potential die Forster Weine haben. Was jung schon gut schmeckt, entwickelt mir Reife einen wunderbaren Schmelz. Ein wirklich prachtvoller Riesling mit perfekter Balance zwischen Moderne und ‘old fashioned’. Preis? € 7,50

Riesling feinherb Nahe 2019: Keine Angst vor restsüßen Rieslingen! Solange die Süße perfekt eingepasst ist, ist das eine geschmackliche Offenbarung. Saftig, frisch, blitzsauber. Ebenfalls€ 7,90

Riesling Spätlese feinfruchtig Nahe QbA 2018: hier ist deutlich mehr Restzucker im Spiel, aber perfekt balanciert. Der Wein wirkt verspielt, elegant und trägt die Riesling-Aromatik genauso grandios wie endlos. Träumchen! € 10,00

Riesling ‘vom Schiefer’ Nahe QbA 2014: den aktuellen 2018er Jahrgang zu nehmen, wäre ja komplett langweilig 😉 Georg Forster war so lieb etwas ‘Gereiftes’ zu Verfügung zu stellen: deutlicher Petrol, braucht Luft, fordert Geduld. Es kommen verdeckt Pfirsich, etwas Kamille und Heu. Die mineralischen Reifetöne werden zunehmend von den Fruchtigen abgelöst. Würze und Extrakt am Gaumen. Ich würde ihn sogar dekantieren! € 10,00

Scheurebe Nahe QbA 2019: tolles Spiel zwischen Frucht und Säure, saftig ohne Ende. Der leichte Restzucker trägt die typischen Aromen der Scheurebe (Ananas, Stachelbeere, Minze) einmal bis zum Saturn und wieder retour. Sollte man sich nicht entgehen lassen! € 7,50

TIPP Riesling Serie ‘Abenteurer’: die ‘Abenteurer-Serie setzt sich aus den 3 Rieslingen ‘Seefahrer’, ‘Bergsteiger’ und ‘Wüstenwanderer’ zu zsammen. Dies Edition steht symblisch für die geolgische Vielfalt der Weinberge an der Nahe. Nirgendwo sonst in Deutschland finden wir derart viele unterschedliche Bodenformationen auf engstem Raum. So kann die Nahe ‘Mosel’ genauso gut wie ‘Rheinhessen’ oder ‘Pfalz’. Der ‘Seefahrer’ steht bspw. auf Muschelkalk-Böden. Der ‘Bergsteiger’ hingegen eher steiniges Terrain, Quarzit-Böden. Und man mag es bereits erahnen: der ‘Wüstenwanderer’ steht auf einer warmen Parzelle mit sandigen, kiesigen Böden. Alle drei komplett unterschiedlich und daher auch ein wunderbares Geschenk im 3er Set. (Preis je Flasche: € 12,50; in der 3er Holzkiste als Geschenk komplett für € 45,00)

Rotwein: 

Frühburgunder ‘Quarzit’ Nahe QbA 2018: mit € 9,50 gehört dieser Bilderbuch-Lehrbuch-Frühburgunder zu den günstigsten Frühburgunders dieser Rebublik. Extrem sortentypisch, würzig, feine Strenge auf saftiger Frühburgunder-Aromatik.

Wir sind lieferfähig!

Leider sind unsere italienischen Freunde gerade in einer sehr dramatischen Situation, für die wir nur unsere besten Wünschen übersenden können! Wir alle hoffen, dass sich die Situation schnell zum Positiven verändert, damit Menschen und Waren sich wieder so frei bewegen können, wie wir dies in Europa zu schätzen gelernt haben.

In der Zwischenzeit möchten wir gerne Ihren Fokous auf einige Weine aus Spanien und Portugal lenken; teilweise neu, teilweise ‘alte Bekannte’ mit neuen Jahrgängen:

Aus Spanien:
Bodegas Izadi ‘Larrosa’ DOCa Rioja 2018: würziger Rosé aus Garnacha-Trauben. Kraft und Würze. Ideal mit ein wenig Reife! (€ 8,90)

Tomas Cusine ‘Vilosell’ Costers del Segre D.O. 2016: dichte, kraftvoll und doch elegant. Wunderschöne Noten von Lakritz und Graphit begleiten diese Cuvée aus Merlot/ Cabernet, Tempranillo Syrah und Grenache. Grosser Wein! (€ 12,90)

‘Cara Nord’ Negre Conca de Barbera D.O.2016: der Wein, der aus der Höhe kommt! Auf über 800m ü.N.N. wachsen die Reben (Syrah/Garnacha/Garrut) für diesen fast schon burgundisch eleganten Wein. (€ 10,90)

Bodegas Anadas ‘Care Tinto’ Carinena 2018: Grenache und Syrah, fruchtig & kraftvoll vinifiziert. Schöner Mainstream mit dem Attribut ‘lecker!’ (€ 6,90)

Bodegas Anadas ‘Care Rosado’ Carinena 2019: Tempranillo und Cabernet ergeben einen Rosé, bei dem man Nichts falsch machen kann. (€ 6,90)

Bodegas Anandas ‘Care Blanco’ Carninena 2018: Garnacha Blanca, Macabeo und Chardonnay verleihen auch diesem Wein den Status ‘everybody’s darling’! (€ 6,90)

Cava Rosé Reserva Brut ‘Jané Ventura’ 2016: warum nicht mal eine Rosé-Sekt mit Bums und Würze? Reinsortig aus Garnacha, 24-30 Monate auf der Hefe und mit 3g Restzucker würzig trocken (€ 11,90)

Aus Portugal:
Herdade do Rocim hat aus der beliebten ‘Mariana’ Reihe bereits die kompletten 2019er am Start. Der Weisse wieder mit erfreulich wenig Alkohol (12%), aber wunderschönem Mundgefühl und frischer Fruchtigkeit.
Der ‘Rosado’ gefällt uns mal richtig gut: in den letzten Jahren fehlte mir persönlich etwas die Struktur, nur aber wunderschön harmonisch und geradlinig.
Super beliebt – und das seit Jahren und zu recht- der ‘Tinto’. Obwohl noch ‘jugendlich jung’ (2019er) ist dieser Wein bereits perfekt trinkbar, überhaupt nicht ruppig. Da muss aber die Kellermeisterin ein feines Händchen haben 😉
Hinweis: Alle samt-und-sonders für € 8,00/ Flasche

Ein Highlight ist sicherlich der ‘Tinto’, als 2016er in der Magnum-Flasche. 2016 waren die Rocim-Weine noch etwas spröder, nicht so sehr auf Trinkfähigkeit vinifiziert. Dass bedeutet im Umkehrschluss: die 16er beginnen gerade erst schön zu werden! Toller Wein, und mit € 19,90 je Magnum hat man mächtig Wein & Spass in den Backen!

Für mich der heimliche Super-Star des Weingutes ist hingegen der ‘Amphora’, ein absolut minimalistisch vinifizierter Rotwein aus der Tonamphore. Was experimentell klingt, ist de facto blitzsauber, elegant, geschmeidig, von der Zungenspitze bis zum Abgang samtig wie Seide. Unfassbar geringe 12% Alkohol, dafür aber Substanz, Substanz, Substanz. Kostet € 19,00 je Flasche, ist aber jeden Euro-Cent wert. Ehrenwort!

Was wäre Portugal ohne Portweine ?!
Von Graham’s haben wir sowohl einen weissen Port – ungewohnt, aber wunderbar lecker. Getrocknete gelbe Früchte, feine Würze, ein toler Aperò! (€ 12,90).
Der rote ‘Late Bottled Vintage’ hat mächtig Struktur und Power. Reift 4-6 Jahre im Fass und überzeugt neben roten Früchten mit balsamischen Noten. € 17,50

Weinseminar ‘bella Italia’ 07.03.20

‘Bella Italia’ – Potential ohne Ende!

Man munkelt, dass die Italiener selber gar nicht wissen, über wieviele unterschiedliche Rebsorten sie eigentlich verfügen… Zwar versuchen die Winzer auch mit ‘internationalen Sorten wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot & Co. die Aufmerksamkeit der interenationalen Weinszene auf sich zu lenken, aber die wahre Größe steckt dann eher in den heimischen Sorten wie Sangiovese, Barbera, Verdicchio … Die Liste ließe sich endlos fortführen – wir machen mal den Anfang und starten mit 8-10 Weinen:

ca. 10 Weine, Preis: 29,- Euro
Das Seminar dauert ca. 2-3 Stunden
Ort: Wirtz Wein & Kulinarisches im Kloster Geistingen, Waldstr. 21, 53773 Hennef