COVID-19: wie gehen wir damit um?

Es sind besondere Zeiten: viele Fragen, Verunsicherung und einschränkende Maßnahmen prägen aktuell das Miteinander in der Gesellschaft. Wir für uns haben folgende Leitlinien entwickelt:

🥂 Unser Betrieb ist sowohl für die gewerblichen wie auch die privaten Kunden ganz regulär geöffnet.
🥂 Wir beobachten die Kundenfrequenz sehr sorgfältig; wir erwarten einen respekt- und verantwortungsbewussten Umgang miteinander.
🥂  Aufgrund unserer kleinen Betriebsgröße war es für uns unproblematisch, sofort sämtliche Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen anzupassen. EC-Cash Gerät, Türgriffe etc. werden häufiger gewischt; Abstand im Kundenkontakt ist gewährleistet. Wir behalten uns eine Zutrittsregelung für den Fall vor, dass der gebotene Sicherheitsabstand nicht gewährleistet ist.
🥂 Wir stigmatisieren nicht: Kunden mit Erkältungs- oder Schnupfensymptomen sind nicht automatisch Infektionsträger! Sie sind daher genauso herzlich willkommen; nach Verlassen des Geschäftes wird evt. nochmals gewischt (s.o.), so wie in jeder regulären ‘Grippesaison’ auch.
🥂 unsere Lieferanten, insbesondere unser italienischen Freunde, liegen uns sehr am Herzen. Wir arbeiten hier gemeinsam an genauso unkonventionellen wie pragmatischen Lösungen. Die Gewinnmarge ist nicht der Mittelpunkt des Lebens!
🥂 Veranstaltungen werden auch wir nicht anbieten – der Respekt vor Risikopatienten und den Menschen in heilenden / pflegenden Berufen hat absoluten Vorrang.
🥂 Bezahlen Sie bei uns ganz so, wie Sie wollen: Bargeld, girocard, kontaktloses Apple Pay – alles ist möglich.
🥂 ‘Halte Distanz’ so lautet das Motto der Stunde! Aber lassen Sie dabei Ihre sozialen Kontakte nicht komplett einschlafen. Machen Sie Alles eine Nummer kleiner, entspannter, ruhiger. Wie soll das gehen?
+ Wenn Sie Einkaufen gehen, vermeiden Sie die ‘Stosszeiten’.
+ Folgen Sie nicht dem ‘Herdentrieb’ und nutzen Sie bitte auch kleinere Händler, Bäckereien, Metzgereien, Bauernläden usw. Auch diese halten gerade den Dampfer mit mächtigem Engagement am Laufen.
+ Zudem freuen sich die Angestellten in Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten garantiert über etwas weniger Publikumsfrequenz & Stress…
+ Nutzen Sie die Möglichkeit – im Rahmen der Vorgaben – um gerade hier im ländlichen Bereich durch Spaziergänge Ihr Immunsystem zu stärken und den ‘Kopf frei’ zu bekommen.
🥂Wenn Sie es wünschen, liefern wir Ihnen Weine an die Haustür. Oder wir stellen Ihnen Ware zur Abholung bereit; ein paar Schritte an der frischen Luft sind nicht das Verkehrteste 😉 Sind die Distanzen größer, übernimmt UPS seit Jahren einen guten Job für uns!
🥂 übernehmen Sie Verantwortung – erwarten Sie nicht dass Ihnen Politiker, Behörden, Experten, Journalisten oder etwa Ihr Winzer oder Weinhändler alle Fragen beantworten kann oder Ihnen Entscheidungen abnehmen wird.
🥂 Denken Sie bitte bei Ihrem Einkaufsverhalten auch an die Menschen, die aktuell auf knapper Rille fahren. Beteiligen Sie sich bitte nicht an irrationalen Hamsterkäufen. Handeln Sie fair & sozial, lassen Sie die günstigen Produkte für unsere Mitmenschen, die jeden Eurocent umdrehen müssen.
🥂 Wir beobachten tagesaktuell die Entwicklungen und passen uns flexibel und kreativ an. Bitte bedenken Sie: durch die respektvolle Distanz, das regelmäßige und intensive Händewaschen, das Vermeiden von großen Ansammlungen und dem gesunden Menschenverstand haben wir eine drohende Katastrophe in nur wenigen Wochen entschärft. Seien Sie stolz auf sich – aber bitte bleiben Sie auch vernünftig und vorsichtig!

Seelenschmeichler

Im Herbst, da braucht es die süß-herben Verführer, die unsere Seele streicheln. ‘Typisch belgisch’ präsentieren sich die Schokoladen von ‘Café-Tasse’ aus Brüssel. Gut, der Namen wirkt etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Schokoladen sind auf einem hohen Niveau und nicht zu ehrgeizig.
‘Exotisch’ – weil man das Herkunftsland Bulgarien nicht wirklich im Fokus hat – sind die ‘bean to bar’ Schoki von ‘Casa Kakau’ aus Plovdiv. Kleiner Familienbetrieb mit einem sensationellen Preis-Leistungsverhältnis!
‘La Praline’ -die ‘fancy truffels’ (O-Ton Hersteller) aus Schweden- sind Kakao-umhüllte Pralinen, unheimlich zart & weich. Die schmelzen ohne Ende am Gaumen. Das weiß mittlerweile die ganze Welt – daher kommen die Schweden mit dem Produzieren manchmal gar nicht mehr nach. Also: wenn sie da sind, sofort zugreifen, unbedingt horten!

Ostern: IBU’s for him

To all those beautiful ladies dort draussen an den Empfangsgeräten: ist euer ‘Alter’ bereit für einen Frühjahrs-Check? Wollt ihr mal testen, was er nach dem Winter noch so drauf hat – oder ob er insgeheim schwächelt? Dann haut ihm doch zu Ostern mal richtig Hopfen & Malz um die Ohren! Als Test verwenden wir am Besten die dunklen, kräftigen Biere mit ordentlich IBU (‘International Bitterness Unit’). Diese Kennzahl sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, wie ‘bitter’ ein Bier ist, denn bei komplexen, kräftigen Bieren steht den IBU immer ein (süßlicher) Malzkörper und Alkohol satt gegenüber.
Wenn euer Süßer, bei den folgenden 6 Bieren schwächelt, ist er definitiv nicht gut durch den Winter gekommen…

Crew Republic ‘7:45 Escalation’: 8,3% alc. und jede Menge Hopfen sorgen für stattliche 83 IBU. Das ist mal ein Brett!
Crew Rebublic ‘Drunken Sailor’: Klassisches, stark gehopftes IPA mit 6,4% und 53 IBU
Crew Republic ‘Foundation’: das erste Bier der Münchner Jungs überhaupt. Seit 2011 ein Klassiker mit 5,6% und 40 IBU
Crew Republic ‘In your face’: Bääm! 6,8% und 70 IBU. Das haut dem Göttergatten voll auf die Zwölf! Ob er wieder aufsteht?
Landgang ‘Dunkle Macht’: ein Porter zum Fürchten. Karamell- und Röstnoten. 6,6% und 40 IBU schreien nach kräftigen Speisen!
Buddelship ‘Kohlentrimmer’: tiefdunkles Schwarzbier mit 5,3% und 30 IBU. Schöne Schoko- und Kaffenote!

Preis für den ‘Fintness-Check’: € 18,00 für 6 Biere im ‘Männertäschchen’



Ostern: Happy Cider for her

Nein, zu Ostern schenken wir uns Nichts!
Klar, kenne ich, und dann wird hier Ostersamstag im Laden wieder Schlange gestanden. ‘Eine Kleinigkeit soll’s nur sein, nur eine Aufmerksamkeit…’
Wie wäre es da mit einem schönen Beauty-Täschchen für ‘Sie’? Fünf komplett verschiedene Cider aus Österreich. Alle gigantisch. Alle zum Dahinschmelzen. Schön verpackt im kleinen Handtäschen.
Preis: 16,60. Tipp: es wäre noch Platz im Täsch’le für eine Dolfin-Schokolade 🙂

* ‘Wild Tree’ – der Klassiker, kalt gehopft mit Centennial & West Coast Chinook; erinnert in der Nase leicht an ein Pale Ale, aber mit toller, frischer Säure des Apfel-Cider (€3,00/ 330ml)
* ‘Buddha’s Hand’– mit der seltenen Zitrussorte ‘Buddha’s Hand aromatisiert; ein Hauch von Bergamotte, viel Zitrus. Den ‘Craft Beer’ Fans häufig etwas zu parfümiert, Cider-Fans und Frauen hüpfen vor Freude!
* ‘Ginger for my honey’ – Ingwer und Berghonig runden ab. Noten von Zitronengras und Heu, der Honig komplett dezent, und dann diese fein dosierte Ingwerschärfe. Toll!
* ‘Lazy day cucumber’ – Holunder und fermentierter Gurkensaft – hat etwas von Gewürzgurke, aber niemals dominant. Hört sich verückt an, schmeckt crazy!!
* ‘Quincy Joe & Hops’ – mit Johannisbeere & Quitte. Kommt eventuell den belgischen Kriek-Bieren nahe, jedoch viel säurefrischer und nicht so süß. Toller Frische-Kick! (alle € 3,40/ 330ml)

NEU! Blakstoc – so muss Cider!

Erstmalig habe ich Karl Karigl’s sensationellen ‘Trunk’ an einem heissen Augustabend 2018 in der Craft Beer Corner Köln getrunken. Für all’ die Craft-Beer mit ihrer Wucht und Würze war es mir an diesem Tag schlichtweg zu heiss. ‘Probier mal den Cider von Blakstoc’ riet der Bartender. Und ‘Holla-die-Waldfee!’ – es war es um mich geschehen! Was für eine neue Dimension: der ‘Eppelwoi’ gelangt dank Aromahopfen und verschiedener, natürlicher, aromatischer Zutaten in eine neue Genusssphäre. Somit ist hier auch die spannende Frage eröffnet, was dieser ‘Trunk’ eigentlich ist? Cider? Ebbelwoi? Craft-Beer? Aperitif? ‘Long-Drink’ mit wenig Alkohol? Den angelsächsischen Cider kommen die Blakstoc schon recht nahe, aber eigentlich sind sie definitiv ‘Mehr’.
An diesem Abend hielt ich mich mehrfach frisch & schadlos an ‘Buddha’s Hand, einem Cider verfeinert mit der exotischen Zitrusfrucht ‘Buddha’s Hand’, die zwischen Limette und Bergamotte aromatisiert.
Dieses ‘Aha-Erlebnis’ inspirierte mich so nachhaltig, dass ich mit dem ‘dry-hopping’ von Wein zu begann. Eine lange, experimentierfreudige Reise die noch lange nicht zu Ende ist…
Aber natürlich muss auch das Original in unser Sortiment. Gerade erst wurde Karl bei der ‘Cider World’ in Frankfurt/ Main mit 4-fach Gold überschüttet. Oder waren es 5 Goldmedaillen? Egal – hier hat man auf jeden Fall ganz großes, erfrischendes Kino im Glas!

Von Blakstoc führen wir aktuell folgende Cider in der 0,33l Flasche:
* ‘Wild Tree’ – der Klassiker, kalt gehopft mit Centennial & West Coast Chinook; erinnert in der Nase leicht an ein Pale Ale, aber mit toller frischer Säure des Apfel-Cider (€3,00/ 330ml)
* ‘Buddha’s Hand’– mit der seltenen Zitrussorte ‘Buddha’s Hand aromatisiert; ein Hauch von Bergamotte, viel Zitrus. Den ‘Craft Beer’ Fans häufig etwas zu parfümiert, Cider Fans hüpfen vor Freude!
* ‘Ginger for my honey’ – Ingwer und Berghonig runden ab. Noten von Zitronengras und Heu, der Honig komplett dezent, und dann diese feine Ingwerschärfe. Toll!
* ‘Lazy day cucumber’ – Holunder und fermentierter Gurkensaft – hat etwas von Gewürzgurke, aber niemals dominant -crazy!!
* ‘Quincy Joe & Hops’ – mit Johannisbeere & Quitte. Kommt eventuell den belgischen Kriek-Bieren nahe, jedoch viel säurefrischer und nicht so süß. Toller Frische-Kick! (alle € 3,40/ 330ml)

Begebt euch auf eine geschmackliche Reise, die euch garantiert nachhaltig verändern wird 🙂

Karl Karigl zaubert magische Cider-Momente auf die Flasche!

Manfood – Negroni

Nein, für einen Cocktail ist die Konsitenz eindeutig zu fest 🙂
Andre & Jon haben bei ihrer ‘Negroni’-Jam knapp 48% Erdbeeren mit am Start, ergänzt um die klassischen Negroni-Zutaten Vermouth, Bitter und Gin. Keine Angst, die jeweiligen Anteile liegen alle unter 1%, geben aber trotzdem eine geschmackliche Note! Eine typisch britische Marmelade: gewöhnlich wäre den Briten schlichtweg viel zu langweilig!

Manfood – Kranichbeere lässt den BURGER fliegen

Wussten Sie, dass ‘Cranberry’, also die ‘Großfrüchtige Moosbeere’ im Deutschen eigentlich ‘Kranichbeere’ heisst? Verrückt, den Begriff Kranichbeere habe ich noch nie gehört…. Gesund soll sie sein, die Kranichbeere. Und sauer, ja, das ist sie. Aus diesem Grunde kommt sie eigentlich nie allein daher, sondern sucht sich stets unterstützende und begleitende Partner. Andre & Jon von Manfood haben hier Orange, Sternanis und Chili gewählt. Das funktioniert nicht nur zum traditionellen Thanks-giving-Truthahn, sondern auch ganz perfekt zu einem veritablen BURGER. Ob Beef oder Pollo ist hier egal, auch einen ordentlichen Bergkäse oder Cheddar darf man ruhig mit verbrutzeln. Und die Chili-Schärfe ist wirklich dezent verpackt!

Manfood – Mojito Jam

Man könnte es simpel ‘Fruchtaufstrich’ nennen. Oder ‘Marmelade’. Möglicherweise weckt dies aber Assoziationen, die diesem Produkt nicht gerecht werden. Limette, Mojito Minze und ein winziger Anteil Rum sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass Bitterkeit, Fruchtigkeit und Süße in harmonischer Balance stehen. Grandios & very british auf einem goldbraunen Toastbrot. Perfekt als Chutney zu Ziegenkäse. Wunderbar als Relish zu Lammfleisch. Oder fruchtg-bitterer Kontrast zur Panna Cotta. Als Bodenbelag für einen Käsekuchen? Auch keine schlechte Idee!
Be inspired – just try it out!!!

Nordur-Salt: mit dem Rad ein Klacks

Wozu braucht man eine Spedition, wenn zwei Freunde ein Fahrrad besitzen…
So oder so ähnlich könnte der Opener zu einer Geschichte lauten, die skurril begann, tatsächlich stattfand – und nun unbedingt erzählt werden muss!

Ulrich Birkmann & Roman Tripler, meine radelnden Spediteure, waren wirklich in Breiðafjörður, dort ganz oben im Norden, wo niemals die Sonne scheint, der Regen genauso waagerecht prasselt wie der Gegenwind ins Gesicht bläst. Und haben sie mir nun Salz besorgt? Keine Ahnung, auch ich werde mich überraschen lassen 🙂

Am 4. November präsentieren die Beiden in Film, Foto und Ton ihre Geschichte – live im Kurtheater Hennef.
(Beginn: 11:00 Uhr/ Einlass 10:00 Uhr). Karten zum Preis von 15,00 EUR erhalten Sie bei uns im Geschäft, an der Kasse des Kurtheaters und soweit dann noch verfügbar an der Tageskasse. Der Erlös der Veranstaltung wird gespendet!)

 

 

‘Aenaon’ unser Olivenöl aus Griechenland

Begeben Sie sich ‘geografisch-gedanklich’ mit mir zu den ‘drei Fingern’ der Peleponnes, einer der grünsten und fruchtbarsten Regionen Griechenlands. Und nun gehen wir gedanklich zum ‘westlichsten Finger’, der Region Messinien: hier ist die Heimat Ihres/unseres ‘Aenaon’-Olivenöls.

Die Familie Karoumpalis gründete ihre erste Olivenmühle in den 1960er Jahren in der Stadt Medaina, unweit der Stadt Kalamata – die auch Namensgeber für die gleichnamige (Speise-) Olivensorte ist. Stetige technische Fortentwicklung war der Garant dafür, dass die örtlichen Olivenbauern auf die Karoumpalis-Kompentez in Betreuung, Verarbeitung und Vermarktung setzten. So sind heute über 210 klein- bis mittelständische Olivenbauern mit knapp 4000 Hektar Olivenhainen Lieferant der edlen Koroneiki-Olive. Diese Olivensorte ist eher klein, fest, sehr kompakt und somit ‘unattraktiv’ für Schädlinge. Im Gegensatz zu italienischen Olivenölen ‘fehlt’ hier die typische Bitterkeit und Schärfe; weich, rund und fruchtig sind eher die Attribute, die gerade dem deutschen Geschmack sehr entgegen kommen.

Übrigens: das Preis-Leistungsverhältnis des Karoumpalis-Öl ist schlichtweg unfassbar gut!

5000ml Kanister: € 49,90

750ml Glasflasche (eckig): € 8,90

500ml Glasflasche (rund): € 7,50