NEU! Blakstoc – so muss Cider!

Erstmalig habe ich Karl Karigl’s sensationellen ‘Trunk’ an einem heissen Augustabend 2018 in der Craft Beer Corner Köln getrunken. Für all’ die Craft-Beer mit ihrer Wucht und Würze war es mir an diesem Tag schlichtweg zu heiss. ‘Probier mal den Cider von Blakstoc’ riet der Bartender. Und ‘Holla-die-Waldfee!’ – es war es um mich geschehen! Was für eine neue Dimension: der ‘Eppelwoi’ gelangt dank Aromahopfen und verschiedener, natürlicher, aromatischer Zutaten in eine neue Genusssphäre. Somit ist hier auch die spannende Frage eröffnet, was dieser ‘Trunk’ eigentlich ist? Cider? Ebbelwoi? Craft-Beer? Aperitif? ‘Long-Drink’ mit wenig Alkohol? Den angelsächsischen Cider kommen die Blakstoc schon recht nahe, aber eigentlich sind sie definitiv ‘Mehr’.
An diesem Abend hielt ich mich mehrfach frisch & schadlos an ‘Buddha’s Hand, einem Cider verfeinert mit der exotischen Zitrusfrucht ‘Buddha’s Hand’, die zwischen Limette und Bergamotte aromatisiert.
Dieses ‘Aha-Erlebnis’ inspirierte mich so nachhaltig, dass ich mit dem ‘dry-hopping’ von Wein zu begann. Eine lange, experimentierfreudige Reise die noch lange nicht zu Ende ist…
Aber natürlich muss auch das Original in unser Sortiment. Gerade erst wurde Karl bei der ‘Cider World’ in Frankfurt/ Main mit 4-fach Gold überschüttet. Oder waren es 5 Goldmedaillen? Egal – hier hat man auf jeden Fall ganz großes, erfrischendes Kino im Glas!

Von Blakstoc führen wir aktuell folgende Cider in der 0,33l Flasche:
* ‘Wild Tree’ – der Klassiker, kalt gehopft mit Centennial & West Coast Chinook; erinnert in der Nase leicht an ein Pale Ale, aber mit toller frischer Säure des Apfel-Cider (€3,00/ 330ml)
* ‘Buddha’s Hand’– mit der seltenen Zitrussorte ‘Buddha’s Hand aromatisiert; ein Hauch von Bergamotte, viel Zitrus. Den ‘Craft Beer’ Fans häufig etwas zu parfümiert, Cider Fans hüpfen vor Freude!
* ‘Ginger for my honey’ – Ingwer und Berghonig runden ab. Noten von Zitronengras und Heu, der Honig komplett dezent, und dann diese feine Ingwerschärfe. Toll!
* ‘Lazy day cucumber’ – Holunder und fermentierter Gurkensaft – hat etwas von Gewürzgurke, aber niemals dominant -crazy!!
* ‘Quincy Joe & Hops’ – mit Johannisbeere & Quitte. Kommt eventuell den belgischen Kriek-Bieren nahe, jedoch viel säurefrischer und nicht so süß. Toller Frische-Kick! (alle € 3,40/ 330ml)

Begebt euch auf eine geschmackliche Reise, die euch garantiert nachhaltig verändern wird 🙂

Karl Karigl zaubert magische Cider-Momente auf die Flasche!

Wenn der Müller den Müller macht…

In diesem Jahr werden es 50 Jahre her sein, dass die Rebsorte Müller-Thurgau in die deutsche Rebsortenliste eingetragen wurde. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts ‘experimentierte’ der Botaniker und Rebenzüchter Hermann Müller aus dem schweizerischen Kanton Thurgau mit verschiedenen Neuzüchtungen. Bis weit in die 1990er Jahre galt der ‘Müller’ als eine Züchtung aus Riesling und Sylvaner (daher auch das häufig verwendete Synonym ‘Rivaner’). Erst neue genetische Analysemethoden brachten Licht in das Züchtungsdunkel: Riesling und Madeleine Royale (eine Gutedel-Spielart) sind die Eltern.
Vom einen Müller (Hermann, der Züchter) nun zum anderen Müller (Philipp, der Winzer):
Mit dem aktuellen 2018er Müller-Thurgau hat Philipp Müller als verantwortlicher Önologe im Weingut ‘Gut von Beiden’ einen echten Klopfer rausgehauen. Ein wunderbar süffiger Wein mit den feinen Charakterzügen eines Rieslings, aber ungleich weicher und trinkiger. Kein Wunder, dass dieser Wein in die Literflasche muss: jeder Schluck weniger wäre Folter. Und mit 6,90 die Flasche ist der Wein für die gebotene Qualität fast schon zu billig (umgerechnet auf eine 0,75er Flasche sind das gerade mal EUR 5,17!!!)

‘Sogno del Sud’ – der Traum vom Süden

Wer träumt im nasskalten Februar nicht von Sonne & Wärme… Wie wäre es da mit etwas Süden, genussvoll als Rotwein in die Flasche gefüllt? Dieser Nero d’Avola von den Gebrüdern Biscardo wird im Weingut ‘Baglio Gibellina’ in der sizilianischen Provinz Trapani produziert. Liegt es an den vulkanischen Böden oder an der Bio-Kultivierung der Trauben: dieser Nero d’Avola kommt nicht fett, opulent oder alkoholisch daher, sondern begeistert durch seine feine Würze & Mineralität. Obwohl sich der Wein sprichwörtlich im ‘Handumdrehen’ öffnen lässt (screw-cap Schraubverschluss), steht dem Wein etwas Luft im Glas gut zu Gesicht. Charakterwein, und das für sechsEurofuffzisch die Flasche!!

Grosse Eleganz, kleiner Preis: Torre Oria

Knapp 70 km nordwestlich von Spanien befindet sich das Weinanbaugebiet Utiel-Requena. Ähnlich dem benachbarten Kastillien La-Mancha, ist die Region (leider) für Eines bekannt: billiger Wein. Die Qualität der Weine ist im letzten Jahrzehnt bedeutend besser gewonnen, ja eigentlich sind es richtig gute Weine, die aus diesen beiden Regionen kommen. Aber das Image, das hängt immer noch nach…
Utiel-Requena ist Heimat der autochthonen Rebsorte Bobal, der mit seiner extrem tintig-dunklen Farbe so etwas wie der ‘Dornfelder Spaniens’ ist. Über 70% der Rebfläche sind mit dieser Rebsorte bestockt, und gerade mal etwas über 10% bieten DER spanischen Rebsorte schlechthin, dem Tempranillo, ihre Heimat. So ist die hier vorgestellte Crianza von Torre Oria fast schon ein Exot in der Region, handelt es sich doch um eine Cuvée aus Tempranillo und Cabernet Sauvignon. Der Wein wird für 6 Monate im Barrique aus amerikanischer Eiche ausgebaut. Jung wird dieser Wein sicherlich ‘maskiert’ geschmeckt haben, also von der vanilligen Holz-Dosis dominiert. Zum Glück konnte ich mit dem 2014er einen gereiften Jahrgang aufkaufen, der sich super elegant, weich, rund und harmonisch präsentiert. Einschränkung: der Wein braucht etwas Luft! Gerade geöffnet wirkt er in Nase & Mund etwas ‘staubig’, mit Luft kommen jedoch tolle Noten von schwarzer Johannisbeere und Kirsche. Da ist nichts Gekochtes oder Marmeladiges, kein störender Alkohol, einfach nur trinkige Eleganz. In anderen, weit renommierteren spanischen Regionen würde man locker 10-15 Euro auf den Tisch legen müssen. Dank des erwähnten Imageproblems sind wir hier aber bei € 6,50 die Flasche – und das für einen perfekt gereiften Rotwein mit Holzausbau!!

P.S. das Etikett ist wirklich so etwas von Retro und unfassbar unharmonisch, dass sich -zumindest bei mir – inzwischen eine Neigung entwickelt hat, dies als ‘kultig’ zu betrachten. Wo findet man so etwas heute noch 😉

 

Der Frostwächter

Genau solch’ frostiges Wetter ist wie gemacht für unsere Primitivo di Manduria Riserva! Ein reinsortiger Primitivo aus der Kernzone DOC Manduria (Apulien), voller roter Früchte (Himbeere, Johannisbeere), extrem üppig am Gaumen und mit einer ordentlichen Ladung Barrique im Abgang. Eigentlich hat der Wein von Allem zuviel: selbst das Gewicht der leeren Flasche ist schon so hoch, dass man denkt man hätte eine Magnum-Flasche in der Hand. Dann hat dieser Wein eine Extraktsüße am Gaumen, die erst einmal satt macht. Im Abgang dann die Noten des Barrique (12 Monate), die aber perfekt mit der Frucht spielen. Also eigentlich ist dieser Wein wie ein Amarone, nur halt 1000 km südlicher als die Hügel von Verona.  Hier-wie-dort Alkoholgehalte von 15%, hier-wie-dort eine Opulenz, dass man sich erst mal setzen und die Eindrücke verarbeiten muss…
Nicht vorwerfen darf man diesem Wein, dass er eine Kopie eines Amarone sei. Nein, im Süden hat man schon immer derart konzentrierte Weine gemacht und auch machen können: im Gegensatz zum Amarone im Norden sorgen hier Sonne & Klima für eine Konzentrierung ‘by nature’.
Mit € 12,50 ist dieser Wein fair bepreist: für einen vergleichbaren Amarone sind das 2-3fache fällig. Und bitte nicht vergessen: dieser Wein ist so üppig, da trinken 4 Leute an einer Flasche und fühlen sich bestens unterhalten.

Fazit: ein üppiger, intensiver Wein, wie gemacht für die kuschelig-kalte Jahreszeit mit einem ‘leider-sehr-lecker’ Siegel!

 

2018 – 1998: ‘Mont Serrat’ – der kurze Ruhm von Torrevecchia

Schlappe 20 Jahre ist dieser rote Sizilianer aus der DOC Cerasuolo di Vittoria nun alt. Unwiderstehlich gut. Leider aber auch unwiederbringbar. Das Weingut ‘Torrevecchia’ in Acate stieg Ende der 1990er Jahre mit sensationellen Weinen zu einem unglaublichen Preis-Leistungsverhältnis wie Phönix aus der Asche. Genauso schnell, wie der Flug nach oben ging, kam der Absturz – und das Weingut existierte plötzlich nicht mehr. An Vermutungen und Gerüchten beteiligen wir uns nicht, wohl aber an der Schwärmerei über diesen Wein! Die DOC (heute DOCG) Cerasuolo di Vittoria in der Provinz Ragusa war lange eher unbekannt, und erlangte in der Weinszene erst in den letzten 10-15 Jahren eine verstärkte Beachtung. Den besonderen ‘Kick’ erlangt diese Appellation dadurch, dass neben der roten Sorte Nero d’ Avola eine weitere Sorte obligatorisch ist: Frappato. Diese Rebsorte überrascht mit einer großen Fruchtigkeit, die an gelbe Früchte erinnert sowie sehr viel Eleganz. In Verbindung mit der dunklen, kräftigen Nero d’Avola ist für mich diese Allianz weitaus spannender als eine Vermählung mit Cabernet, Merlot oder Syrah.

So öffnen wir denn mal ganz kurz unsere Schatztruhe und stellen bis zum 3. Advent einige wenige Flaschen des 1998er ‘MontSerrat’ in unser Verkaufsregal. Fein gereift, noch lange nicht am Ende, ein Wein den man mit Muße und bester Laune geniessen sollte. Preis je Flasche: € 19,98 😉
Angebot beschränkt verfügbar – solange Vorrat reicht.

 

Neu! ‘Trest’a Tramin’a – unsere Eigenfüllung aus dem Kloster

Mit guten & besonderen Produkten möchten wir gerne einen Bezug zu unserem Firmensitz herstellen. Im Jahre 1902 erbaut, war das Kloster Geistingen bis zu seiner Schliessung über 100 Jahre Heimat der Redemptoristen. Berühmt und geschätzt war der Standort für seine philologisch-theologische Hochschule, an der u.a. auch der spätere Papst Benedikt, Joseph Kardinal Ratzinger, häufig Gast war.
Heute ist die Nutzung ungleich weltlicher: Wohnungen, Büros und unser Geschäft haben Heimat in den denkmalgeschützten Gebäuden gefunden. Diesen neuen Geist haben wir in der Gestaltung der Etiketten aufgegriffen, ohne jedoch zu vernachlässigen, dass hier Glauben & Spiritualität lange eine feste Heimat hatten. Die ‘inneren Werte’ dieses Tresterbrandes liefern Philipp Müller & Jochen Laqué / gut von beiden, die den Trester des Gewürztaminers von einem befreundeten Kleinbrenner hervorragend destillieren ließen. Sehr weich, rund, mit einer wunderbaren Aromatik des Gewürztraminers im Abgang. Fein. Nein, korrigiere: sehr fein!

 

Unser ‘Trest’a Tramin’a – erhältlich in dekorativen Apothekerflaschen zu 500ml sowie 200ml.

 

Weinseminare im 1. Halbjahr 2019

Wir haben unsere ersten Termine & Themen für Weinseminare eingetütet.Los geht’s im Januar mit unserem Seminar ‘Basics’, gefolgt von dem sehr spannenden Blick nach Chile & Argentinien. Im April folgt schliesslich eine vinologische Rundreise durch Italien.

Basics: Was ist Wein? – Was kann ich schmecken? – Wie wähle ich Wein aus?

Typische Weiß– und Rotweine werden verkostet um Ihre Sinne für Farbe, Geruch und Geschmack zu sensibilisieren. Einkauf, Lagerung und richtiges Servieren ist danach für Sie ein Kinderspiel…
ca. 10 Weine, Teilnehmerunterlagen, Preis: 29,- Euro
Das Seminar dauert ca. 2-3 Stunden
Ort: Wirtz Wein & Kulinarisches im Kloster Geistingen, Waldstr. 21, 53773 Hennef

Termin: Samstag, 19. Januar 2019 / 18-21 Uhr

‘Bella Italia’ – Potential ohne Ende!

Man munkelt, dass die Italiener selber gar nicht wissen, über wieviele unterschiedliche Rebsorten sie eigentlich verfügen… Zwar versuchen die Winzer auch mit ‘internationalen Sorten wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot & Co. die Aufmerksamkeit der interenationalen Weinszene auf sich zu lenken, aber die wahre Größe steckt dann eher in den heimischen Sorten wie Sangiovese, Barbera, Verdicchio … Die Liste ließe sich endlos fortführen – wir machen mal den Anfang und starten mit 8-10 Weinen:

ca. 10 Weine, Preis: 29,- Euro
Das Seminar dauert ca. 2-3 Stunden
Ort: Wirtz Wein & Kulinarisches im Kloster Geistingen, Waldstr. 21, 53773 Hennef

Termine:
Samstag, 16. Februar / 18-21 Uhr
Samstag, 13. April 2019 / 18-21 Uhr /Ausgebucht

‘El Classico’ – das Südamerika-Duell

Bis zur Jahrtausendwende waren Weine aus Chile & Argentinien ‘schwer in Mode’. Plötzlich wurde es dann still um Malbec, Carménère & Co.: zu fett, zu schwer, zu untrinkig. Dabei haben beide Länder aufgrund ihrer geografischen Besonderheiten die besten Vorraussetzungen um präzise & elegante Weine zu produzieren. Es wird daher höchste Zeit, die Weine aus den Ländern am Fusse der Anden mal wieder über die Zunge rollen zu lassen!

ca. 10 Weine, Preis: 29,- Euro
Das Seminar dauert ca. 2-3 Stunden
Ort: Wirtz Wein & Kulinarisches im Kloster Geistingen, Waldstr. 21, 53773 Hennef

Termin: Samstag,  25. Mai 2019 / 18-21 Uhr

‘Hast du etwas Zeit für mich…

…singe ich ein Lied für dich’. Wer erinnert sich nicht an die berühmten ’99 Luftballons’ von Nena in den 1980er Jahren. Das Wort ‘Zeit’ möchte ich aber gerne wieder in die Erinnerung der Weintrinker rufen. Wir sind heutzutage -wie in vielen Bereichen des Alltags- gewohnt, etwas genau für den Konsum jetzt-hier-und-heute zu kaufen. Korken raus, rein ins Glas, ‘Hurra-die-Waldfee’ Genuss und Spass verspüren. Das funktioniert auch mit vielen Weinen recht unproblematisch, wenngleich auch hier etwas Geduld für das ungleich größere Geschmackserlebnis sorgen würde.
Was ist aber mit Weinen, die in dieses Schema nicht passen? Sie fallen in Verkostungen in der Regel gnadenlos durch! Nehmen wir einen Barolo aus dem Piemont. Vinifiziert aus der Nebbiolo-Traube, die fast ausschliesslich in und um die Provinz Alba produziert wird. Eine Traube voller Gerbstoffe, voller Säure, verhalten in der Farbe, speziell und unverwechselbar zugleich. Drei Jahre Fassreife sind laut Disziplinar obligatorisch, danach noch eine gewisse Zeit auf der Flasche. Aktuell ist der 2014er von Bel Colle verfügbar. Ein genauso unfertiger wie faszinierender Wein aus der berühmten Einzellage ‘Monvigliero’. Hatte bei Vino & Kino mit seiner Strenge, mit seiner Jugendlichkeit, keine Chance gegen die ‘charmanten’ Rotweine aus Spanien. Ein schlechter Wein? Nein, ein Wein voller Mystik und Faszination, den ich als ‘Rest’ aus der Verkostung geniessen durfte! Da war er 3 Tage offen und zeigte schön, wo die geschmackliche Reise hingeht. Feine ätherische Fruchtnoten, etwas Toffee, viel Gewürz, saftige Säure, zupackendes Tannin, das nicht ruiniert.
Oder der Amarone von Biscardo. Bis vor 3 Wochen durfte ich noch vor dem 2013er niederknien, ein umwerfender Wein! Nun ist dieser Jahrgang komplett, vergriffen, der 2015er ist nun aktuell im Verkauf. Natürlich ist dieser noch etwas kratzig am Gaumen, noch nicht in kompletter Harmonie verwoben. Aber auch hier: 4 Tage offen – und meine Frau sagt ‘was für ein toller Wein!’

Was bedeutet das für Sie als Kunde & Konsument? Sie müssen mutig sein. Sie müssen mutig & gewillt sein, einen Wein heute zu kaufen, den Sie besser erst morgen trinken. Sie können nicht darauf hoffen, dass Winzer & Händler ständig mit trinkreifen Jahrgängen verfügbar sind. Dass mag bei großen Anbaugebieten, bei unbekannten Anbaugebieten funktionieren. Aber bei berühmten Appellationen funktioniert es garantiert nicht. Sie müssen sich diese Weine nicht kistenweise weglegen – aber ich persönlich habe immer 3-4 sorgsam gereifte Barolo, Amarone, Barbaresco oder Mosel-Rieslinge im Regal. Weil ich weiss, dass diese mir an besonderen Tagen mit besonderen Leuten unvergleichliche Freude bereiten. Weil sie sich geschmacklich vom mainstream genauso abheben wie eben jene Tage. Freunde und Momente. Nehmen Sie sich Zeit. Für sich. Und die Weine!