Mystische Mosel

Ich hab’s getan. Erstmalig nach dem fatalen Netzhautriss im Mai diesen Jahres, als ich die letzten Steigungen im ‘Ürziger Würzgarten’ eher ‘seheingeschränkt’ absolviert habe, bin ich zurückgekehrt. Nach Ürzig. In den Würzgarten. Zu den Rieslingen. Zu Markus Berres.
Was macht diese Faszination aus, woher kommt diese magische Anziehungkraft? Ich glaube, es ist die Einfachheit. Man braucht sich nicht groß zu orientieren. Riesling ist das Thema – basta! Und dann kommt aber diese Kompliziertheit dazu: dieser ‘einfache’ Riesling überrascht (nicht überfordert!) mit einer schier unendlichen Breite an Geschmackseindrücken. Ich habe mit Markus lange & intensiv probiert; insbesondere die ‘gereiften’ Rieslinge sind immer wieder standing ovations wert. Wobei ‘gereift’ seit Verwendung des Schraubverschlusses ‘screw cap’ eine vollkommen neue Begriffsdefinition erfordert. Früher waren drei, vier, fünf Jahre alte Rieslinge vom typischen Petrolton geprägt. Heute macht man eine 2007er Spätlese auf, und denkt das Fräulein Riesling ist gerade mal drei Jahre alt!
Apropos ‘Schraubverschluss’: wir haben festgestellt, dass der ‘Schrauber’ eine Besonderheit aufweist: gehen beim mit Naturkork verschlossenen Wein Entwicklungsstufen fliessender ineinander über, so hauen sie beim Schrauber voll durch. Hat der Wein bspw. nach der Füllung einen sog. ‘Füllschock’, hat er ihn nicht selten in einer Ausprägung, dass man auf den Wein keinen Pfifferling mehr setzt. Hat der Mosel-Riesling seine Petrol-Phase, verwöhnt er nicht mit leichten schiefrigen Petrolnoten, sondern er riecht als sei ein Heizöllaster in der Kurve umgekippt. Auf der anderen Seite konserviert der Schrauber aber auch wiederum Fruchtphasen derart, dass man einen 8 Jahre alten Riesling als ‘Jungspund’ bezeichnen könnte.
Ich hatte unlängst den einfachen 2007er Riesling Kabinett trocken ‘Grauschiefer’ im Glas. Eigentlich wollte ich ihn ungeöffnet entsorgen, da dieser Wein vor gut 2 Jahren absolut tot war: ein Sack voll alter Petroleum-Lumpen. Nun geöffnet: Null Petrol, entfernter Lychée-Duft, straff und sauber am Gaumen. Brauchte locker 30 Minuten zum Atmen. Wow!

Die Mosel ist daher für mich ein Krimi: ich lese, ich glaube die Story und den Täter zu kennen – und schlage ich die Seite im Buch um, ergibt sich eine vollkommen neue Konstellation. Das ist fesselnd, das ist faszinierend!

Hier die Ergebnisse meines aktuellen Beutezuges:

Weisser Burgunder Mosel QbA 2014 (klassisch, sehr sortentypisch!)

Devon Riesling Mosel QbA 2013 (der Klassiker, etwas frischer als der 2012er)

Devon Resling Mosel QbA 2012 (perfekt gereifte Säure, für Liebhaber zwischen trocken und feinherb)

Ürziger Würzgarten Riesling Kabinett Mosel QbA  2011 (die volle Fruchtdröhnung, jung & frisch)

Ürziger Würzgarten Riesling Kabinett Mosel QbA 2009 (was für ein Wein! unfassbare Harmonie aus reifer Frucht, gereifter Säure und feinen Gerbstoffen)

Ürziger WürzgartenRiesling Spätlese Mosel QbA 2012 (92P in der ‘Weinwelt’, saftig, vollmundig, getrocknete Früchte auf tabakigen Würznoten)

Ürziger Würzgarten Roesling Spätlese Mosel QbA 2007 (knapp 71g RZ sind derart perfekt eingebunden, dass gerade das 8DKino erfunden wurde!)

Ürziger Würzgarten Riesling Auslese Mosel QbA (2010 war ein Jahr mit ganz tollen Botrytis-Noten!)

Sekt Mosel b.A. ‘C.H. Berres’ Extra Brut (mit 2 g RZ ‘theoretisch’ viel zu trocken, aber durch das lange Hefelager unfassbar fruchtig und druckvoll. Spielt gefühlt in der 30 Euro Champus Liga mit!!!)

 

Das DWI zeichnet uns aus!

Tolle Nachricht aus Mainz! Das deutsche Weininstitut dwi, die zentrale Marketing- und Kommunikationsorganisation der deutschen Weinwirtschaft, hat unsere Veranstaltungen rund um das Thema ‘Deutscher Wein’ ausgezeichnet. Insbesondere das gemeinsam mit Till Eitel entwickelte Konzept ‘Wein & Kunst’ hat die Jury (dwi, ‘Der Feinschmecker’ u.a.) derart überzeugt, dass wir bundesweit den 3. Platz belegt haben!
Nicht dabei gewesen? Keine Panik: am 13. November 2015 starten wir eine Neuauflage dieser Veranstaltung im Atelier des Bonner Fotokünstlers. Haben Sie nicht auch Lust sich von uns verführen, täuschen und ent-täuschen zu lassen? Aktuell sind noch vier Plätze verfügbar!

Hier einige Impressionen von unserer Septemberveranstaltung, die der Fotograf Mika Volkmann eingefangen hat:

 

 

The smoke has gone…

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir gestern mit der Feinschmecker-Metzgerei Kraus die letzten Rauchzeichen in den Himmel entlassen: der ‘Steak-Special’ Kurs war unser letztes Grillseminar in 2015!
Zugegeben: für Gemüse, Salat & Co. war es ein rabenschwarzer Tag, standen doch ‘Fleischbrocken’ aus aller Herren Länder auf der Speisekarte. Jeweils unterschiedlich zubereitet (auf dem Holzkohlegrill, dem Gasgrill und im ‘Beefer’) galt es die ultimative Garmethode zu entdecken. Wir können beruhigen: DIE einzig wahre Garmethode gibt es nicht, hierzu sind die Geschmäcker zu verschieden.
Mein persönlicher Favorit (und es gab sehr, sehr wenig Widerspruch) war denn doch ein gutes Stück Fleisch aus der Heimat: das Dry-Aged T-Bone vom Eifelrind war perfekt in Peter’s ‘Kleiderschrank’ abgehangen, weich & mürbe, dezent und unaufdringlich im Geschmack. Und sehr wohl gefühlt hat es sich -vollkommen konservativ- auf dem Holzkohlegrill mit argentischer Quebracho-Kohle (die stinkt nicht und hält stundenlang gleichmäßig die Temperatur!).
Neben dem guten alten Heimatrind war das Duroc Schwein aus Spanien die Überraschung. Während alle Welt vom ‘eichelfressenden Iberico-Schwein’ schwärmt, kennt Niemand dieses ebenfalls aus Spanien stammende Vieh: gerade sein hoher Anteil an intramuskulärem Fett macht dieses Fleisch sehr aromatisch, ja man könnte schon sagen es geht so leicht in den ‘Rinder-Geschmack’.
Sicherlich für Viele Neuland war das ‘Sous-Vide’ Garen: in Vakkuum-Beutel eingeschweisste Fleischportionen werden im Combi-Steamer von V-Zug bei 55-58 Grad Celsius über 2-3 Stunden auf Kerntemperatur gegart. Anschliessend noch kurz auf den Grill um Röstaromen zu erlangen – fertig ist das perfekt, butterzart gegarte Fleisch! Insbesondere die Variante ‘mariniert & vakkumiert’ konnte exzellent punkten: die feinen Gewürznoten waren bis tief in das Innerste des Fleisches ‘gekrochen’.
Und welcher Wein war der  gestrige ‘Hit’? Ein Sizilianer war’s, der  ‘U’ Passimento’ Rotwein aus Nero d’Avola und Frappato ist genauso so weich, rund und ausgewogen wie unser kulinarisch verehrtes Eifelrind  🙂


 

 

 

Keine 35 Grad…

Gibt es gerade aktuell einen Unterschied zwischen Hennef und Camporeale in Sizilien?
Natürlich, während das Rheinland und Hennef um 16:00 unter 35° leidet, sind es in Camporeale südwestlich von Palermo angenehme 31°…
Was wie ein Witz anmutet, hat für den Weinbau entscheidenden Einfluss: Camporeale liegt auf knapp 400 Meter Meereshöhe und wird stets mit frischen Winden vom Meer versorgt. Natürlich herrschen auch hier sommerliche Temperaturen, aber immer gemäßigt. So können Trauben zwar auf der einen Seite voll ausreifen, behalten aber auf der anderen Seite auch ein Säuregerüst für Frische und Eleganz.
So darf es nicht verwundern, dass die Tenuta Rapitalà neben ihren Rotweinen mit einem formidablen Rosato sowie zwei tollen Weissweinen seit Jahren eine feste Größe in unserem Sortiment einnimmt. Gefühlt ‘steckt’ man diese Weine eher in gemäßigtere Zonen wie das Veneto oder Südtirol.
Apropos ‘gemäßigtere Zonen’: in Bozen sind es gerade 35°….

Hier geht’s nach Sizilien

 

 

BURGER-Sprechstunde: alle gingen auf die Strasse!

Es hatte was von Woodstock…

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Bäcker Blesgen’s Pan Cristal war die ideale ‘Hülle’ für die Burger!

Bei der ersten Planung sind wir von knapp 50 Gästen ausgegangen, dann haben wir weiter hochgerechnet ‘mal drei plus Puffer’ – und gestern sollten wir dann den totalen Wahnsinn erleben…
Unfassbar viele Menschen haben mit Geduld, Spass & Freude die BURGER-Sprechstunde genau zu dem gemacht, was es sein sollte: ein nettes, friedliches, genussvolles und lustiges ‘happening’ mitten auf der Strasse!
Wir sind ans Limit gekommen – aber dank eurer Unterstützung ging immer noch eine Schippe drauf!
Mit BURGER-Speziliatäten wie ‘Miss Porky’ aus Pulled Pork Fleisch, der ‘Scharfen Zenzi’ (Cheeseburger mit Sweet Chili) oder aber dem ‘El Classico’ Bacon-Beef-Burger haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt – und augenscheinlich den Geschmack getroffen! Unfassbare Menschentrauben umlagerten die tapferen Grillmeister & Köche und sorgten für leergefegte Zutaten-Schüsseln.
Sowohl Biertrinker wie auch Weintrinker mussten nicht unschwankend nach Hause gehen: die handwerklich hergestellten Biere der ‘Vulkan-Brauerei’ aus Mending hatten viele Leute noch gar nicht auf dem Schirm. Nicht anders erging es Sabrina Roth & Christian Kircher vom Weingut Roth aus Happenbach: Württemberger Weine stehen häufig im Schatten von Pfalz, Rheinhessen & Co. Lemberger, Trollinger und Riesling sowie der formidable Roth-Rosé sorgten aber auch bei der Weintrinker-Fraktion für genussvolle Verblüffung.
Lecker war’s – schön war’s – Machen wir garantiert wieder!!!

P.S. in Woodstock gab’s Live-Musik – steht jetzt natürlich auf unserem ‘to-do’ für’s nächste Mal

 

BURGER-Sprechstunde im Rahmen des ZEIT- Kochtag

So isst Deutschland! Dieses Motto hat die ZEIT für einen bundesweiten Aktionstag am Freitag 17. April 2015 ins Leben gerufen. Auch wir möchten, dass die Menschen für gutes & nachhaltiges Essen auf die Strasse gehen: der Metzger Kraus, der Bäcker Blesgen und der Weinhändler Wirtz veranstalten an diesem Tag von 17-20 Uhr eine ‘BURGER-Sprechstunde’ vor der Metzgerei Kraus am Geistinger Platz.

Die 3 vom Fach: alle drei Betriebe sind vom 'Feinschmecker' für besondere Qualität, Service & Beratung ausgezeichnet!
Die 3 vom Fach: alle drei Betriebe sind vom ‘Feinschmecker’ für besondere Qualität, Service & Beratung ausgezeichnet!

Wir werden Ham-/Cheeseburger & Co. einmal neu interpretieren. Statt Pappbrötchen backt Bäckermeister Frank Blesgen sein spektakuläres ‚Pan christal‘. Metzgermeister Peter Kraus verwendet Fleisch & Bacon von ausgesuchten Landwirtschaftsbetrieben. Wir werden weder Analog- noch Digitalkäse verwenden, sondern feinen Bergkäse aus dem Voralberg. Aus Happenbach bei Heilbronn reisen Sabrina Roth und Christian Kircher an um ihre Weine von den sogenannten Keuper-Böden zu präsentieren. Wer sich lieber ein Bierchen hinter die Binde kippen möchte, findet in den handwerklichen Bieren von Malte Tack’s ‘Vulkan-Bräu’ bestimmt einen tollen Durstlöscher!

Kosten: kein Eintritt, nur die tatsächlichen Verzehrkosten.

Weingut Roth – der Keuper macht’s

Deutschland ist groß – und seine Weinbauregionen sind vielfältig. Einige dieser Regionen stehen in vollem ‘Rampenlicht’, wie beispielsweise die Pfalz und Rheinhessen. Andere wiederum sind in der Publikumsgunst eher etwas in die hinteren Reihen durchgereicht worden – wiederum andere sind ‘Stars’ im Ausland, daheim aber eher verkannt (z.B. Mosel).
Und dann gibt es da noch die Regionen, die eher lokale Bedeutung haben, die in ihrer Heimat gefeiert und hofiert werden – es aber bisher leider nie zur bundesweiten Anerkennung geschafft haben. Spontan fallen mir hier Franken und Württemberg ein.
Gerade das Beispiel Württemberg zeigt jedoch, dass wir von der Bodenstruktur und vom Rebsortenspektrum her noch Einiges erwarten können.

Die gipshaltigen Keuperböden sorgen für eine kräftige Struktur ohne 'mineralisch' zu wirken.
Die gipshaltigen Keuperböden sorgen für eine kräftige Struktur ohne ‘mineralisch’ zu wirken.

Roth trifft ins Schwarze

Mit dem Weingut Roth aus der kleinen Gemeinde Happenbach südöstlich von Heilbronn haben wir wirklich ins Schwarze getroffen. Bereits seit 1876 widmet sich die Familie Roth dem Weinbau, heute von der jungen Generation Sabrina Roth und Partner Christian Kircher perfekt in die moderne, blitzsaubere Weinbereitung überführt. Sehr sympathisch finde ich den kompletten Verzicht auf Holzausbau – auch bei den Rotweinen: nur so, quasi ‘ungeschminkt’ erfährt man das einzigartige Wechselspiel zwischen heimischen Rebsorten wie Trollinger, Lemberger oder Samtrot und der speziellen Geologie rund um Heilbronn:
In den Weinbergen finden wir den sog. ‘Gipskeuper’, eine Gesteinsformation sie sich vor schlappen 200 Mio. Jahren gebildet hat. Basis ist Kalk- und Tonmergel mit hohem Magnesiumanteil. Idealerweise sind diese ‘schweren Schichten’ durch Sandschichten unterbrochen, um die Wasserdurchlässigkeit zu vergrößern.
Durch den kräftigen Nachschub an Mineralien entwickeln die Trauben Kraft und jede Menge Frucht, erinnern in der Struktur ein wenig an das Burgund und sind so komplett anders als Weine aus Pfalz, Rheinhessen oder Baden.

 

Riesling QbA 2013 –trocken- € 7,10
Knackig trocken und dezent aromatisch. Am Gaumen eher schmelzig und an Burgundersorten erinnernd. Ein prima Essenbegleiter, gerade zu Fisch.

Riesling QbA 2014 € 7,90
Unfassbar, wo dieser ‘nicht trockene Riesling’ den Restzucker versteckt! Tolles Apfelaroma nach Boskop & Cox Orange, die knapp 20 gr. Restzucker sind nahezu nicht spürbar. Da stört keine überreife Ananas, es springen keine Pfirsiche ins Gesicht, einfach nur ein blitzsauberer (ungewöhnlicher!) Riesling, der an einen Burgunder erinnert.

Muskateller QbA 2013 € 7,90
Etwas Minze, Zitronemelisse, sehr klar, driftet niemals ins Seifige oder Parfürmierte ab. Trocken, aber saftig.

Roth-Rosé QbA 2014 € 7,50
Hier bin ich sozusagen ‘Geburtshelfer’: meinen Wunsch nach einem trocken, würzigen Rosé haben Sabrina & Christian erstmalig mit dem Jahrgang 2013 umgesetzt.  Dornfelder, Spätburgunder und ein wenig Lemberger machen diese Cuvée saftig, aber am Gaumen auch würzig und ‘beständig’. Zugreifen, die Menge ist leider wieder begrenzt!

Trollinger-Lemberger Rosé ‘der Liter’ QbA 2014 € 6,50 (1000ml)
Mit knapp 15g Restzucker ein furchtbarer Verführer an sonnigen Tagen! Das ist Terrassenparty & Trinkfreude pur – ohne dabei ins kitschige Schlagermileu abzurutschen…

Trollinger – Lemberger ‘der Liter’ QbA 2013 € 6,90 (1000ml)
Wie Phönix aus der Asche ist diese einstmals als Billigwein verschrieene Cuvée aufgestanden! Aromen nach Himbeere, Schwarzkirsche, etwas Preiselbeere. Ungemein saftig, mit mildem Tannin und milder Säure. Ein wunderbarer Rotwein für die warme Jahreszeit, da er gerade leicht gekühlt (14°) ein absoluter Hochgenuss ist!

Lemberger QbA 2013 € 7,90
Lemberger bzw. Blaufränkisch ist sicherlich DIE rote Rebsorte mit der Württemberg trumpfen kann. Solides Tannin, tolle Frucht nach Steinobst und enorme Lagerfähigkeit zeichnen die Weine aus – sofern der Winzer ein wenig Fingerspitzengefühl walten lässt. Dies hat Christian Kircher definitiv bewiesen – und sein Lemberger ist auch ohne Holzausbau ein großer Vertreter seiner Region!

‘Der Trollinger’ QbA 2013 € 8,50
Hier zeigt der Trollinger was er kann, wenn man ihn artig behandelt. Bitte keinen ‘Massenhaltung’, sondern so sorgfältig mit ihm umgehen, als wäre es ein Pinot Noir! An dieser Einstellung hat es in Württemberg (und auch in Südtirol – dort nennt man ihn ‘Vernatsch’) lange gemangelt. Und dabei ist diese Traubensorte so einzigartig: feines Aroma nach Mandel und Marzipan, etwas Kirsche und Holunder. Schliesslich am Gaumen dieses einzigartige saftige und milde Tannin – toller Wein! Leider nur begrenzt verfügbar.

Samtrot QbA 2013 € 7,90
Die Rebsorte ‘Samtrot’ ist eine Spezialität, die ausschliesslich im Heilbronner Raum zu finden ist. Es handelt sich hierbei um eine Mutation des Schwarzriesling (der wiederum vom Blauen Spätburgunder abstammt). Im Hause Roth wird der Samtrot mit dezenter Restsüße ausgebaut: saftiges Beerenaromen, sehr mildes Tannin und ein feinfruchtiger Abgang machen diesen Wein auch für Speisen mit leichter Schärfe sehr interessant!

 

Frische Hörner!


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Mit dem Jahrgang 2009 hat Thommy Hörner erstmals eigene Weine auf dem elterlichen ‘Hainbachhof’ ausgebaut. Ein großer Teil der Trauben bzw. des ausgebauten Weines ging früher an renommierte Pfälzer Betriebe – es ist somit wahrscheinlich, dass der Ein-oder-Andere von Ihnen in den letzten Jahren bereits unbewusst mit Genuss Thommy’s Weine ‘vernichtet’ hat – halt nur unter einem anderen Label 😉
Inzwischen ist der Bursche 23 Jahre jung – und präsentiert den zweiten Jahrgang unter den neuen ‘Hörner’-Etiketten. Diese Neustrukturierung hat für einen regelrechten Boom gesorgt, so dass Thommy mittlerweile einen Großteil seiner Produktion selbst vermarkten kann.

‘Stierisch guter Riesling!
In der Basis-Linie ‘Stier’ triumphiert wieder einmal der Riesling: man muss lange suchen, um einen ‘Gutsriesling’ in dieser Qualität – und zu so einem Preis zu finden. So klar, so elegant, so fein – da muss man bei VDP-Weingütern lange, lange schauen um ein derartiges Preis-/ Genussverhältnis zu bekommen!

hornykartBei den ‘Steinböcken’ sind Weisser Burgunder und Grauer Burgunder wieder eine Bank. Der Weisse mit feiner Frucht und schönem Burgunder-Schmelz, der Graue wieder mit ca. 5% Barrique-Anteil genauso eingestellt, dass er auch mir als ‘Grauburgunder-Hasser’ richtig schmeckt.

Hochstadt – deutsche Sauvignon Blanc Hochburg
Der 2014er Sauvignon Blanc ist für mich DIE Überraschung. Oder auch wieder nicht: die Hörner können fast schon als ‘Sauvignon Blanc Gurus’ bezeichnet werden, haben sie doch schon vor Jahren die edlen Südtiroler Klone der Laimburg-Schule gepflanzt. Sauvignon ist eigentlich eine furchtbare Diva: zu schnell kann’s in (grüne) Fehlaromen abdriften, die Eleganz geht flöten und zurück bleibt ein ‘penetranter Wein’.
In Hochstadt scheint man derartige Probleme nicht zu kennen – hier ist die ‘Diva’ immer elegant, eher französisch denn neuseeländisch. Der aktuelle 2014er ist für mich ein Paradebeispiel wie toll der von der Presse ‘kaputtgeschriebene’ Jahrgang eigentlich ist. Zwar weniger Alkohol, aber die Beeren waren alle kerngesund und hocharomatisch. Das ist kein Rock n’Roll sondern vielmehr Klassik im Konzertsaal mit bester Akustik!
Sehr elegant, sehr gelbfruchtig, nicht fordernd sondern weich, rund und zärtlich am Gaumen.

Aktuell verdrängt der Sauvignon Blanc sogar den ‘Gelben Muskateller’ von meiner Hitliste: frisch gefüllt präsentiert dieser sich (noch) zu floral, ja fast schon parfümiert. Da stellt sich bei mir nur reduzierter Trinkfluss ein. (Anmerkung: wir sind noch gaaaanz früh im Jahr – die Weine müssen sich zum Teil noch finden & abrunden. In 4-6 Wochen wird ‘mein’ Muskateller sicher wieder die gewohnte Droge sein!)
In wenigen Wochen wird auch Thommy’s neuer Wein, ein Rosé der Ultra-Schluckweg-Kategorie etikettiert sein. Allein der Name ‘Horny-Rosé’ spricht Bände – das ist geiler Trinkspass für den 24h-Stunden Non-Stop Konsum…

3* Riesling ‘Stier’ Pfalz QbA 2014 (€ 6,90/ Flasche)

3* Weisser Burgunder ‘Steinbock’ Pfalz QbA 2014 (€ 7,50/ Flasche)

3* Grauer Burgunder ‘Steinbock’ Pfalz QbA 2014 (€ 7,50/ Flasche)

3* Sauvignon Blanc ‘Steinbock’ Pfalz QbA 2014 (€ 7,80/ Flasche)

Paketpreis: Statt € 88,20 kostet das Willkommens-Paket der 2014er Jahrgänge nur € 79,00

AKTION gültig bis zum 15. März 2015 – solange Vorrat reicht!

Alle unsere Weine enthalten Schwefel und sehr viel Genuss.
Sollten Sie gegen Schwefel & Genuss allergisch sein, bitte fachlichen Rat einholen.


 

Aktion 'Frische Hörner'

Neugierig auf die 2014er Weine von Thommy Hörner? Bitte füllen Sie das folgende Formular aus und senden Sie uns Ihren Kaufwunsch zu. Wir prüfen anhand Ihrer Angaben den verfügbaren Warenbestand und senden Ihnen dann eine Auftragsbestätigung zu. Bitte beachten Sie, dass erst mit Zustellung unserer Auftragsbestätigung ein Kaufvertrag zu Stande kommt! Unsere AGB's

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Abruzzen: weisses Eldorado!

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Weissweine mit Substanz & Kraft!

Die italienische Weinregion Abruzzen ist aufgrund ihrer gemäßigten Temperaturen ideales Anbaugebiet für komplexe Weissweine. Sorten wie Trebbiano d’Abruzzo (nicht zu verwechseln mit dem ‘wässrigen’ Trebbiano Toscano!), Passerina, Pecorino (nein, wird nicht aus Käse hergestellt…) und der aromatischen Falanghina machen die Region zu einem wahren Eldorado für authochtone (=heimische) Rebsorten.
Das Weingut Collefrisio baut sämtliche Reben nach Regeln des ökologischen Landbaus an, ist jedoch nur für einen Bruchteil der Produktion zertifiziert. Grund: nur in Deutschland herrscht eine ‘Bio-Hysterie’; andere Exportmärkte und der italienische Heimatmarkt reagieren da gelassener…
Ich persönlich schliesse mich der Gelassenheit an – und richte mein Näschen auf die Qualität im Glas: die Weine der ‘Vignaquadra’-Linie stellen so etwas wie trockene Spätlesen dar. Würzig, zugleich schmelzig und elegant am Gaumen. Während die Falanghina-Traube feine Fruchtnoten verleiht, sind Pecorino und Passerina eher die Weine, die ein Essen perfekt begleiten. De facto gehören alle drei Weine für mich zu den überzeugendsten Weissen, die ich in den letzten Jahren aus Italien getrunken habe!

Vor-Frühlingsaktion! Wir packen je zwei Flaschen:

‘Vignaquadra Passerina Terre di Chieti IGT 2013’
‘Vignaquadra Pecorino Terre di Chieti IGT 2013’
‘Eo Terre di Chieti Falanghina IGT 2013’

in ein schmackhaftes Sixpack und bieten dieses für 45,00 EUR an.
(regulärer Flaschenpreis = € 8,50/750ml)

Angebot gilt solange Vorrat reicht – Versand in Deutschland kostet € 6,90


 

Aktion 'Weisses Abruzen'

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