The smoke has gone…

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir gestern mit der Feinschmecker-Metzgerei Kraus die letzten Rauchzeichen in den Himmel entlassen: der ‘Steak-Special’ Kurs war unser letztes Grillseminar in 2015!
Zugegeben: für Gemüse, Salat & Co. war es ein rabenschwarzer Tag, standen doch ‘Fleischbrocken’ aus aller Herren Länder auf der Speisekarte. Jeweils unterschiedlich zubereitet (auf dem Holzkohlegrill, dem Gasgrill und im ‘Beefer’) galt es die ultimative Garmethode zu entdecken. Wir können beruhigen: DIE einzig wahre Garmethode gibt es nicht, hierzu sind die Geschmäcker zu verschieden.
Mein persönlicher Favorit (und es gab sehr, sehr wenig Widerspruch) war denn doch ein gutes Stück Fleisch aus der Heimat: das Dry-Aged T-Bone vom Eifelrind war perfekt in Peter’s ‘Kleiderschrank’ abgehangen, weich & mürbe, dezent und unaufdringlich im Geschmack. Und sehr wohl gefühlt hat es sich -vollkommen konservativ- auf dem Holzkohlegrill mit argentischer Quebracho-Kohle (die stinkt nicht und hält stundenlang gleichmäßig die Temperatur!).
Neben dem guten alten Heimatrind war das Duroc Schwein aus Spanien die Überraschung. Während alle Welt vom ‘eichelfressenden Iberico-Schwein’ schwärmt, kennt Niemand dieses ebenfalls aus Spanien stammende Vieh: gerade sein hoher Anteil an intramuskulärem Fett macht dieses Fleisch sehr aromatisch, ja man könnte schon sagen es geht so leicht in den ‘Rinder-Geschmack’.
Sicherlich für Viele Neuland war das ‘Sous-Vide’ Garen: in Vakkuum-Beutel eingeschweisste Fleischportionen werden im Combi-Steamer von V-Zug bei 55-58 Grad Celsius über 2-3 Stunden auf Kerntemperatur gegart. Anschliessend noch kurz auf den Grill um Röstaromen zu erlangen – fertig ist das perfekt, butterzart gegarte Fleisch! Insbesondere die Variante ‘mariniert & vakkumiert’ konnte exzellent punkten: die feinen Gewürznoten waren bis tief in das Innerste des Fleisches ‘gekrochen’.
Und welcher Wein war der  gestrige ‘Hit’? Ein Sizilianer war’s, der  ‘U’ Passimento’ Rotwein aus Nero d’Avola und Frappato ist genauso so weich, rund und ausgewogen wie unser kulinarisch verehrtes Eifelrind  🙂


 

 

 

Schreibe einen Kommentar